Sa., 09.01.2016

Verkehrssituation in Vorhelm-Bahnhof Maßnahmenplan steht vor der Umsetzung

Den Entwurf eines Maßnahmenplans im „Quartier Haarbachstraße“ haben Bernd Döding (l.) und Stadtbaurat Andreas Mentz bereits im November 2014 vorgestellt.

Den Entwurf eines Maßnahmenplans im „Quartier Haarbachstraße“ haben Bernd Döding (l.) und Stadtbaurat Andreas Mentz bereits im November 2014 vorgestellt. Foto: Christian Wolff

Vorhelm - 

Mit Verzögerung geht es bald an die Umsetzung der Verkehrsberuhigung rund um die Haarbachstraße. Auf dem Papier gibt es das Konzept bereits seit mehr als einem Jahr, doch Bürgermeisterwahl und der Winter haben es förmlich „auf Eis“ gelegt. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben, betont Stadtsprecher Frank Merschhaus.

Von Christian Wolff

Raserei, falsches Parken und mittendrin ein Spielplatz: Die Wellen unter Anwohnern schlugen hoch, als die Verkehrssituation rund um die Haarbachstraße im Frühjahr und Sommer 2014 diskutiert wurde. Nach Anwohnertreffen und Beratungen im Ortsausschuss legte die Stadtverwaltung vor genau einem Jahr und zwei Monaten einen Maßnahmenplan vor, der die Situation für alle Beteiligten verbessern soll. Stadtbaurat Andreas Mentz und Bernd Döding, Leiter der Umweltbetriebe, erläuterten ihn bei einem Ortstermin im November 2014.

Geschehen ist bislang noch nichts. Stadtsprecher Frank Merschhaus kann jedoch beruhigen: „Der Plan ist nicht vergessen“, betont er auf Anfrage der „Ahlener Zeitung“. Die Verzögerung sei bedauerlich, aber durch die Bürgermeisterwahl seien zunächst andere Themen in den oberen Bereich der Prioritätenliste gekommen. „Die kühle Witterung lässt professionelle Markierungsarbeiten gegenwärtig nicht zu. Da übernehmen die Firmen nämlich keine Gewährleistung.“ Aktuell bestehe kein Zeitdruck. Die Verwaltung verfolge jedoch weiterhin die Absicht, die von der Politik zur Haarbachstraße getroffenen Beschlüsse umzusetzen. Auch Bürgermeister Dr. Berger befasse sich derzeit mit dem Sachverhalt. Gemeinsam mit Mentz werden die Maßnahmen im Detail ausgelotet. „Danach wird die Stadt festlegen, in welcher Art und in welchem Umfang den Interessen von Anwohnern und Autofahrern Rechnung getragen werden kann“, so Merschhaus.

Die Verkehrssituation im Problembereich rund um den Spielplatz hat sich indes wenig verändert. Anwohner beklagen, dass Autos, Busse und Lkw weiterhin mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit am Spielplatz vorbeifahren. Fahrzeuge parken nach wie vor auf einem Schotterstreifen oder auf dem Bürgersteig, was eigentlich nicht gestattet ist. Derzeit gilt hierfür eine Ausnahmeregelung.

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