Fr., 05.02.2016

Närrische Weiber unterwegs Erst stärken – dann abfeiern

Ganz schön viele „Cops“ waren an Weiberfastnacht unterwegs. Im Zelt auf dem Marktplatz herrschte gute Stimmung – die Närrinnen genossen den Abend.

Ganz schön viele „Cops“ waren an Weiberfastnacht unterwegs. Im Zelt auf dem Marktplatz herrschte gute Stimmung – die Närrinnen genossen den Abend. Foto: Reinhard Baldauf

Ahlen - 

Im Zelt auf dem Markt und in der Stadthalle feierten die närrischen Weiber ausgelassen „ihren“ Tag der tollen Tage. In der Stadthalle stieg die Stimmung mit steigender Uhrzeit.

Von Reinhard Baldauf

Erst das Kolpinghaus weg, dann das Kettelerhaus. Ahlens Karnevalisten haben aber für ihre Weiberfastnachtsfete als Ersatz das Zelt auf dem Marktplatz gefunden. Ersatz? Nein, mehr als das, da waren sich die Narren einig. Uwe Lüggert, Präsident der KG Neustadt, war begeistert. ACC-Präsident Rolf Grinsch lobte ebenfalls die gute Stimmung und den guten Besuch.

Die größte Weiberfastnachtsfete lief in der Stadthalle. Doch hier ging es erst spät am Abend so richtig los.

Närrische Weiber aller Altersstufen waren prächtig kostümiert und auch die zahlreichen männlichen Besucher hatten sich etwas einfallen lassen. Bei Männlein und Weiblein gab es auffällig viele „Cops“.

Natürlich war Seine Tollität Ralf I. mit Gefolge und den „Happy Trumpets“ zu Weiberfastnacht unterwegs und brachte mächtig Stimmung mit. Mit dem Stadtprinzen wurde viel gesungen und geschunkelt. „Ein toller Prinz“, waren sich die Jecken einig.

„Um 20 Uhr war hier noch nichts los“, stellte eine Besucherin in der Stadthalle fest. Das sei einfach zu früh gewesen. In der Tat hatten sich zahlreiche Närrinnen und Narren erst in den Restaurants rund um den Marktplatz gestärkt, um sich dann in das närrische Treiben zu stürzen. Aber ab 22 Uhr füllte sich die Stadthalle so richtig. Anja Fredrich an der Abendkasse hatte alle Hände voll zu tun. „Es kommen jetzt doch mehr, als ich erwartet habe“. Gut 800 sollten es schließlich sein. Im großen Saal stieg mit der Uhrzeit auch die Stimmung immer mehr. Auffallend viele Gruppen junger Närrinnen feierten miteinander. Trotzdem gab es das eine oder andere Bützchen ebenfalls für Männer.

Auch wenn Bier und Cocktails gut liefen, gab es keine großen Ausfälle. Betrunkene Jecken waren die absolute Ausnahme. Die Stadthalle hatte bei der „Weiberfastnachtparty“ für deutlich mehr Security gesorgt. „Hier sind wir bestimmt sicher“, erklärten Yasmine und Doreen. Die beiden Partygängerinnen verbargen ihre Gesichter hinter venezianischen Masken, die sie nur kurz abnahmen, um sich Freunden zu erkennen zu geben.

„Ich finde es schade, dass viele wieder nach Rietberg und Beckum gefahren sind, um Weiberfastnacht zu feiern. Hier in Ahlen kann man doch auch toll feiern und hat nicht die Fahrkosten“, befand Dominique. Die 35-Jährige war alleine unterwegs. Im Zelt hatte sie aber schnell Anschluss gefunden und mit den anderen Mädels zog es sie nach Mitternacht in die Stadthalle: „Zum Abrocken“, meinte sie und nippte erst einmal weiter an ihrem Orangensaft pur.

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