Do., 03.03.2016

Seniorenzentrum „Drüke Möhne“ Mitarbeiterzahl wächst noch

Im Namen des Betreibers „AP-Service“ berichtete Michael Kamp den Mitgliedern des Ortsausschusses Vorhelm von der positiven Entwicklung im Seniorenzentrum „Drüke Möhne“. Erstmals fand eine Sitzung der Kommunalpolitiker dort statt.

Im Namen des Betreibers „AP-Service“ berichtete Michael Kamp den Mitgliedern des Ortsausschusses Vorhelm von der positiven Entwicklung im Seniorenzentrum „Drüke Möhne“. Erstmals fand eine Sitzung der Kommunalpolitiker dort statt. Foto: Christian Wolff

Vorhelm - 

Das Seniorenzentrum „Drüke Möhne“ hat sich zu einem der größten Arbeitgeber in Vorhelm entwickelt. Und das nur ein Jahr nach seiner Eröffnung. Der Ortsausschuss stattete der Einrichtung jetzt einen Besuch ab.

Von Christian Wolff

Andrea Tourneur hat in den v ergangenen 15 Jahren viele Senioreneinrichtungen gesehen. Doch das, was sie in Vorhelm erlebe, hebe sich positiv ab. „Hier kommen die Menschen, die Vereine und Institutionen, auf uns zu“, sagt die Leiterin des Sozialen Dienstes. „Das habe ich noch nie erlebt. Anderswo müssen wir die Leute immer erst einladen.“

Doch nicht nur der Kontakt zum Umfeld ist gut, auch innerhalb der „Drüke-Möhne“-Häuser hat sich innerhalb von nur einem Jahr viel getan. Vor ihrer jüngsten Sitzung am Dienstagnachmittag überzeugten sich die Mitglieder des Ortsausschusses Vorhelm selbst davon. Viel Lob erntete dabei die Einrichtung, die trotz moderner Elemente und heller Farbwahl eine Gemütlichkeit und Wärme ausstrahlt, wie sie die Vertreter der Ortspolitik in einem Neubau dieser Art zunächst nicht erwartet hatten. Ähnliche Erfahrungen machen die Mitarbeiter von „Drüke Möhne“ bei vielen Erstbesuchern.

„Wir sind fast voll, bis auf wenige Plätze ist alles vergeben“, fasste Michael Kamp zusammen, der das Projekt für den Betreiber „AP-Service“ seit dem ersten Spatenstich begleitet. „Die Bewohner kommen überwiegend aus Vorhelm, Tönnishäuschen und Enniger.“ Sie seien froh, auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld bleiben zu können, wie es auch die Intention des sogenannten „Quartierskonzepts“ war, das in ähnlicher Form nun auch in Dolberg umgesetzt werden soll.

Die Wohngemeinschaften, so Kamp, seien zur Hälfte belegt und würden – wohl aufgrund ihrer zentralen Wohnküche als Mittelpunkt – immer beliebter. Das dritte Gebäude des Seniorenensembles, intern „Haus C“ genannt, soll laut Kamp Mitte bis Ende April fertig sein.

Hubertus Beier, Vorsitzender des Ortsausschusses Vorhelm, erinnerte zu Beginn der Sitzung an die Kritik an dem Bauprojekt, die zum Teil aus den Reihen der Kirche gekommen sei. „Wir haben das Vorhaben trotzdem weiterverfolgt. Heute sehen wir: Hier kann man sich wohlfühlen“, sagte er. Mit bald 50 Mitarbeitern gehöre „Drüke Möhne“ zu den größten Arbeitgebern in Vorhelm.

Einen ähnlichen Stimmungswandel erlebten die Politiker zuvor in Sachen Standort. Die Nähe zum „Edeka“-Markt Kemper, einst von einigen als Störfaktor beschworen, erweist sich nun als Glückstreffer. Der Platz vor den Seniorenhäusern ist immer belebt, fast wie ein Marktplatz. Und gemeinsame Aktionen mit dem Lebensmittelhändler hat es au ch schon gegeben.

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Wir sind fast voll, bis auf wenige Plätze ist alles vergeben.

Michael Kamp

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