So., 27.11.2016

Extraportion Bläsersätze im Büz Soli und Bandsound auf die Ohren

Spektakulär spielte die Big Band „UniJazzity“, die in diesem Jahr von einer Fachjury mit dem WDR-Jazzpreis ausgezeichnet worden war.

Spektakulär spielte die Big Band „UniJazzity“, die in diesem Jahr von einer Fachjury mit dem WDR-Jazzpreis ausgezeichnet worden war. Foto: Ralf Steinhorst

Ahlen - 

Ausverkauft - das hört jeder Veranstalter gern. Für die Big-Band-Night im Bürgerzentrum Schuhfabrik galt das uneingeschränkt. Die Talente auf der Bühne gaben alles.

Von Ralf Steinhorst

Ausverkauft war die Big-Band-Night am Freitagabend im Saal des Bürgerzentrum Schuhfabrik. Die Besucher erlebten einen außerordentlichen Konzertabend mit drei Big Bands und einem Gesangsensemble.

„Wir waren in zwölf Jahren nie ausverkauft“, freute und entschuldigte sich Christian Kappe als Moderator und Leiter der Big Band Beckum-Warendorf und des „UniJAZZity“-Jazz-Orchesters zugleich. Denn es durften nicht alle Interessierten in den Saal – aus Sicherheitsgründen.

Das Konzert fand im Rahmen der Jugendkulturarbeit des Büz statt, die auch vom Land NRW unterstützt wird. „Wir haben heute vier talentierte Bands auf der Bühne“, begrüßte Programmmacher Theo Heming die Zuhörer mit dem Rückblick, dass das eine oder andere Talent schon einen Karrieresprung gemacht hat. Dass auch jetzt noch für einige der jungen Musiker der musikalische Karrieresprung möglich ist, schien nach Konzertende nicht ausgeschlossen. Zu faszinierend waren nicht nur die Soloauftritte.

Christian Kappe.

Christian Kappe. Foto: Ralf Steinhorst

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Wir waren in zwölf Jahren nie ausverkauft.

Moderator Christian Kappe zum aus Sicherheitsgründen limitierten Platzangebot

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Orchesterleiter Christian Kappe hatte für seine beiden Big Bands ein durchweg jazziges Programm vorbereitet. Beim Auftritt der ersten Formation, der Big Band der Kreismusikschule Beckum-Warendorf, wurde die musikalische Qualität schnell deutlich. Gerade der Jazz-Rock-Klassiker „Cold Duck Time“ mit seinen Saxophon-, Piano-, E-Gitarren- und Trompeten-Soli bereitete eine wahre Freude beim Zuhören.

Jazzig agierte auch das Gesangstrio „JazzZemento“, das eigentlich als einmaliges Projekt entstanden war. Doch Camilla da Silva, Simone Rückert und Florian Fendrych hatten so viel Spaß daran, dass sie mit ihrer Leiterin Lara Langguth weitermachten. Unterstützt vom Pianomann Felix Neubert, zeigte nicht nur die Präsentation von „Fever“, dass das eine gute Entscheidung war.

Ein Heimspiel hatte die Big Band des Städtischen Gymnasiums unter der Leitung von Peter Deermann, wo sich auch einige Instrumentalisten aus der Big Band der Musikschule wiederfanden. Zur Abwechslung fanden sich in diesem Programm hauptsächlich Filmmusiken wieder.

Das Gesangstrio „JazzZemento“ reicherte das Programm der Big-Band-Night an.

Das Gesangstrio „JazzZemento“ reicherte das Programm der Big-Band-Night an. Foto: Ralf Steinhorst

Getoppt wurde alles von „UniJAZZity“ unter der Leitung von Christian Kappe. Sie erhielt in diesem Jahr den begehrten WDR-Jazzpreis. Die Band setzt sich aus jungen Musikern aus dem gesamten Münsterland zusammen. Höhepunkt war der Song „Lingus“ von Snarky Puppy, deren Notenwerk die Band exklusiv in ihrem Bestand hat.

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