So., 27.11.2016

Drittes 24-Stunden-Schwimmen Nicht weniger als 26 Kilometer

Schwimmen einfach gerne: Jessica und Mela Zaremba.

Schwimmen einfach gerne: Jessica und Mela Zaremba. Foto: Peter Schniederjürgen

Ahlen - 

Einfach ein paar Runden durchs Becken ziehen, Spaß am Rand haben oder richtig sportlich aktiv sein: Das 24-Stunden-Schwimmen im Parkbad bediente wieder alle Bedürfnisse. Vor allem konnten alle entspannt Spaß haben.

Von Peter Schniederjürgen

Patrick Raguse macht eine Pause am Beckenrand. Der Kölner ist zum 24-Stunden-Schwimmen vom Rhein an die Werse gekommen, um hier sich das Handling solcher Veranstaltungen abzuschauen. „Ich habe in Köln die Stiftung ‚Fitte Jugend’ ins Leben gerufen und möchte so etwas bei uns auch auf die Beine stellen“, erzählte der gebürtige Schwabe am Samstag. Da hatte er bereits etliche Stunden im Wasser des Parkbads verbracht, aber noch eine Menge vor sich. „Unter 26 Kilometern will ich nicht bleiben, 30 wäre Klasse und der Marathon mit 42 wunderbar“, hat sich der Wassersportler vorgenommen.

So ehrgeizig sind die Zarembas nicht. Das Ahlener Mutter-Tochter-Gespann, Jessica und Mela, sechs Jahre, sind von sportlichen Ambitionen weit entfernt. „Wir wollen lediglich schwimmen, eben ein paar Bahnen ziehen und Spaß haben“, erklärt Jessica Zaremba. Sie sind Freizeitschwimmer, die im Sommer gern das Freibad nutzen und im Winter auch das Parkbad. „Hier ist es immer schön warm und das Wasser ist auch ganz toll“, findet die Sechsjährige. Also weiter und mal sehen, wie weit sie kommen. Ganz entspannt und eben einfach nur zum Spaß.

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Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht geschwommen bin.

Patrick Raguse aus Köln

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„Das ist es, was wir erreichen wollen: die Menschen mit Spaß ins Wasser bringen“, sagt Alfons Leifeld, Abteilungsleiter Wassersport der ASG. Gemeinsam mit den Kollegen vom ASC und den Bädergesellschaft der Stadtwerke haben sie diesen Wochenend-Schwimmspaß mit sportlichem Charakter zum mittlerweile dritten Mal initiiert. Dabei sind einiges über 100 Helfer in vielen Bereichen der Organisation eingebunden. Viele Freiwillige zählen die Bahnen. Ein Job, bei dem die Aufmerksamkeit nicht nachlassen darf.

Patrick Raguse ist schon durch den Bodensee geschwommen.

Patrick Raguse ist schon durch den Bodensee geschwommen. Foto: Peter Schniederjürgen

Julia Handtke, Pia Leifeld und Michelle Lange sind seit dem Start am Samstag 15 Uhr dabei. Mit bunten Pins halten die drei jungen Damen die Bahnen ihrer Schützlinge fest. Diese Angaben gehen dann in den Computer am Eingang. Hier nahmen zunächst Gordon Brendel, Markus Hallermann und Jonas Leifeld die Daten auf. Zusammen ergibt das später die Auswertung.

Gast Patrick Raguse zieht unverdrossen seine Bahnen. Schwimmen ist für ihn eine Lebenseinstellung. „Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht geschwommen bin.“ Ein Höhepunkt geschah im Jahr 2014. „Eigentlich war es ein illegaler Grenzübertritt: Damals bin ich von der Schweiz durch den Bodensee nach Deutschland rüber geschwommen, das war ein tolles Erlebnis“, erinnert sich diese Wasserratte immer noch mit Freude.

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