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Mo., 28.11.2016

Neues Format kam super an Das schreit nach einer Fortsetzung

Als Fackelträger wurden Laura Scharnewski, Jorid Bagert, Julian Middrup, Julius Schlächter, Luisa Stapel und Carlotta Oskamp (unten v. l.) aufgenommen, als Messdiener Johanna Kiowsky, Marie Mormann, Fanny Schlüter, Marie Thiel, Anna Grahl und Fabian Stratmann (oben v.l.).

Als Fackelträger wurden Laura Scharnewski, Jorid Bagert, Julian Middrup, Julius Schlächter, Luisa Stapel und Carlotta Oskamp (unten v. l.) aufgenommen, als Messdiener Johanna Kiowsky, Marie Mormann, Fanny Schlüter, Marie Thiel, Anna Grahl und Fabian Stratmann (oben v.l.).

Vorhelm - 

Das könnte der Beginn einer neuen Tradition in Vorhelm sein: Geht es nach den Besuchern des Adventsfestes der Pfarrgemeinde St. Pankratius am Wochenende, darf es ruhig Fortsetzungen geben.

Von Ralf Steinhorst

War es der Beginn einer neuen Tradition? Oder bleibt es nur ein Unikat? Geht es nach den Besuchern des Adventsfestes der Pfarrgemeinde St. Pankratius am Wochenende, darf es ruhig Fortsetzungen geben.

Am Samstagabend des ersten Adventswochenendes stehen in St. Pankratius seit Jahren die Messdiener im Mittelpunkt. Erst werden im Gottesdienst unter der musikalischen Mitgestaltung des Jugendchores neue Fackelträger und Altardiener aufgenommen sowie erfahrene Ministranten, die fünf oder zehn Jahre dabei sind, geehrt. Ist der Gottesdienst zu Ende, verkaufen die Messdiener Plätzchentüten zur Aufbesserung ihrer Kasse. Selbst gebacken natürlich.

Das Prozedere änderte sich auch nicht am Samstagabend. Sechs Fackelträger und sechs neue Messdiener wurden aufgenommen, vier erfahrene Ministranten geehrt. Nach dem Gottesdienst standen die Kirchendiener auf dem Kirchplatz aber dieses Mal nicht allein hinter ihren Ständen. Auch Pfarreirat und Kirchenvorstand, KAB, Frauengemeinschaft und Kirchenchor St. Cäcilia hatten ihre Pavillons aufgebaut, um Speis und Trank oder Weihnachtsaccessoires an Frau und Mann zu bringen. Dazu spielten die Jagdhornbläser St. Hubertus Enniger-Vorhelm auf. Wer es erst einmal ruhig angehen wollte, besuchte zunächst die Krippenausstellung in der Kapelle der Pankratiuskirche.

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Die Idee ist super.

Juliane Scheffer vom Kirchenvorstand

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Das Wetter konnte zur Premiere gar nicht besser sein, es war trocken bei bester Temperatur für heißen Glühwein. Wohl auch in dem Wissen, nicht mehr viele Gelegenheiten vor Weihnachten zu haben, um sich an der Feuerschale zu gemütlichen Gesprächen zu treffen, war das Adventsfest sehr gut besucht. Denn die KG „Klein-Köln“ hatte ihren diesjährigen Budenzauber zuvor abgesagt.

Der Pfarrer am Grill: Michael Kroes (r.), Juliane Scheffer und Max Stapel ging‘s um die Wurst.

Der Pfarrer am Grill: Michael Kroes (r.), Juliane Scheffer und Max Stapel ging‘s um die Wurst. Foto: Ralf Steinhorst

„Da die Messdieneraufnahme und die Krippenausstellung zusammenfielen, kam die Idee, mit allen Gruppen der Pfarre etwas zusammen zu machen“, skizzierte Ulrich Lakenbrink vom Pfarreirat die letzten Vorbereitungswochen noch einmal nach. Was bei den Standbetreuern Begeisterung hervorrief: „Die Idee ist super“, fand Kirchenvorstandsfrau Juliane Scheffer, aktiv am Grill, das Event. Dass alle Spaß hatten, fiel auch Pastoralreferent Stefan Bagert sofort auf. Und so manch ein Besucher eröffnete nebenbei seine private Glühweinsaison. „Ich hoffe, es ist nächstes Jahr wieder“, stand Gerlinde Oskamp mit ihrer Meinung nicht alleine.

Nur die Messdiener mussten sich ein wenig umgewöhnen. „Hier draußen ist es nicht so warm“, scherzte Stefanie Heimann – in den Vorjahren standen die Kirchendiener nämlich in der Kirche im Turm. Die Nacht gehörte dann wieder den Messdienern allein. Mit Nachtwanderung und Übernachtung im Pfarrheim.

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