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Do., 01.12.2016

Mehrheit für Entfernung des alten Pflasters Bauausschuss segnet die Marktplatz-Pläne ab

Der Aal soll bleiben: Die Intarsienarbeiten auf der Mittelzunge des Marktplatzes werden bei der Umgestaltung erhalten. Drumherum will die Politik aber glattes Pflaster.

Der Aal soll bleiben: Die Intarsienarbeiten auf der Mittelzunge des Marktplatzes werden bei der Umgestaltung erhalten. Drumherum will die Politik aber glattes Pflaster. Foto: Christian Wolff

Ahlen - 

Der Abschied vom historischen Kopfsteinpflaster in Ahlens „guter Stube“ bahnt sich an: Der Betriebsausschuss hat die aktuellen Pläne, die für eine Barrierefreiheit des Marktplatzes sorgen sollen, am Donnerstagabend einstimmig abgesegnet. Das letzte Wort hat jedoch der Rat.

Von Christian Wolff

Es läu ft offenbar auf glattes Pflaster hinaus: Der Betriebsausschuss hat am Donnerstagabend als erstes Gremium einstimmig die aktuelle Planung für die Marktplatz-Umgestaltung abgesegnet. Stadtbaurat Andreas Mentz hatte zuvor erläutert, dass sich bei der Bürgerbefragung durch die Innenstadtkoordinatoren eine deutliche Mehrheit gegen die Neuverlegung des historischen Pflasters ausgesprochen hätte. Das letzte Wort hat allerdings der Rat.

„Es gibt ein deutliches Votum für Variante A“, verwies Mentz auf die Verwendung glatter Steine ohne signifikante Fuge. „Bislang wurden 1600 Stimmen abgegeben, davon sind 66 Prozent für A und 34 Prozent für B.“ Letztere Variante hätte die Wiederverwendung des alten Kopfsteinpflasters, jedoch mit glattgesägter Oberfläche, bedeutet. „Von den namentlich gekennzeichneten Stimmen – 850 an der Zahl – haben sogar 76 Prozent für A gestimmt, 24 für B“, erklärte der Stadtbaurat.

Christine Wolf, Geschäftsführerin der Bochumer „WBP-Landschaftsarchitekten“, stellte den Ausschussmitgliedern noch einmal ihre mit 1,75 Millionen Euro veranschlagten Umgestaltungspläne vor, die Rolf Leismann (BMA) jedoch eher als „Belagsveränderung“ einstufte. „Um eine wirkliche Umgestaltung handelt es sich hier nicht“, meinte er, „auch wenn wir hier noch ein hübsches Wasserspiel einbauen wollen.“ Dieses sei darüberhinaus „in drei Quartalen des Jahres gar nicht nutzbar“.

Wolf machte aber deutlich, dass die markanten Intarsienarbeiten auf der Markt-Mittelinsel erhalten bleiben. Allerdings werde die Stufe rundherum verschwinden – für die Barrierefreiheit. (Weiterer Bericht folgt.)

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