Fr., 17.02.2017

„Ahlen tischt auf“ Immer neue Gastgeber dabei

Organisatoren und Gastgeber besprachen die nächste Aktion „Ahlen tischt auf“. Gastgeber aus Ahlen laden dabei geflüchtete Menschen zu einem Essen ein. Im Vordergrund steht das Kennenlernen.

Organisatoren und Gastgeber besprachen die nächste Aktion „Ahlen tischt auf“. Gastgeber aus Ahlen laden dabei geflüchtete Menschen zu einem Essen ein. Im Vordergrund steht das Kennenlernen. Foto: Peter Schniederjürgen

Ahlen - 

Bei der Aktion „Ahlen tischt auf“ laden Ahlener geflüchtete Menschen zum Essen ein. Denn beim gemeinsamen Essen lernt man sich leichter kennen. Infos über den Ablauf gab es im Pauluszentrum.

Von Peter Schniederjürgen

Nicht nur Informationen, auch Erfahrungen wurden beim Vorbereitungstreffen zum nächsten „ Ahlen tischt auf“ am Donnerstagabend im Pauluszentrum ausgetauscht. Denn am Samstag, 4. März, decken die Ahlener wieder für geflüchtete Menschen den Tisch. Diesmal sowohl für Flüchtlinge, die bereits in der Stadt leben, als auch für die aus den Notunterkünften.

Rund 30 Organisatoren und angehende Gastgeber hatten sich versammelt, um das lockere Miteinander beim Essen vorzubereiten. Pfarrerin Dr. Petra Gosda begrüßte die zahlreichen Wiederholungstäter und Neulinge im Kreis. „Die beiden vorangegangenen Aktionen des gemeinsamen Essens waren wirkliche Erfolge. Das sehe ich auch an der Zahl der neu hinzugekommenen Gastgeber“, freute sich die evangelische Geistliche.

Caritas und Familienbildungsstätte ( FBS ) sind jetzt auch mit im Boot. „Wir können unsere große Küche und Speiseräume zur Verfügung stellen, wenn jemand einladen möchte, aber nicht die Räume hat“, erklärte Brigitte Wieland von der FBS. Dem schloss sich auch Caritasmitarbeiterin Verena Hucke an: „Das gilt auch für die Caritas. Nur haben wir etwas kleinere Räume. Bei uns bietet es sich an, Essen mitzubringen und es dann aufzuwärmen.“

Zum Essen betonten die Organisatoren, dass es nicht auf kulinarische Raffinesse ankommt. „Einfache Gerichte, nur bitte ohne Schweinefleisch, sind ausreichend“, hob Dr. Gosda hervor. Nudeln mit Tomatensoße seien völlig in Ordnung.

„Bitte sprechen Sie Ihre Gäste nicht auf Krieg, Flucht oder Terror an, das waren oft traumatische Erlebnisse für sie“, bat Daniel Höckelmann als Vertreter vom „Arbeiter Samariter Bund“. Der ASB organisiert die Verteilung der Gäste auf die Gastgeber. Das wird über Nummern geregelt, die Gast und Gastgeber zugewiesen werden und die dann in der Notunterkunft zur Abholung zusammenkommen. „Sind Familien mit Kindern dabei, bitte an Kindersitze denken“, rät Daniel Höckelmann den Abholern.

Wer bei der Aktion zur Gastfreundschaft noch mitmachen will, kann sich bei Dr. Petra Gosda unter Telefon 88 95 20 melden.

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