Fr., 17.03.2017

Weil der Marktplatz eine Baustelle wird Kranzniederlegung auf dem alten Friedhof?

Alle Ahlener Schützenvereine waren bei der AG-Frühjahrsversammlung mit Verantwortlichen vertreten.

Alle Ahlener Schützenvereine waren bei der AG-Frühjahrsversammlung mit Verantwortlichen vertreten. Foto: Ralf Steinhorst

Ahlen - 

Die Arbeitsgemeinschaft Ahlener Schützenvereine sucht derzeit nach Ausweichmöglichkeiten für die Zeit, wenn der Marktplatz saniert wird. Aufmärsche und Kranzniederlegungen können dann nicht in der „guten Stube“ stattfinden.

Von Ralf Steinhorst

Noch hat die Schützenfestsaison nicht begonnen. Zeit also für die Vertreter der Ahlener Schützenvereine, sich in der Frühjahrsversammlung ihrer Arbeitsgemeinschaft am Donnerstagabend im Restaurant „Chagall“ über wichtige Themen auszutauschen. Eines davon: die Umgestaltung des Marktplatzes im Jahr 2017/18.

In Anwesenheit von Stadtschützenkönig Michael Dufhues gab der AG-Vorsitzende Heinz Budde zunächst zwei Terminergänzungen zum schon bekannten Jahresplan weiter. So wird die Eröffnungsfeier der Schützensaison im Alten Rathaus am 28. April von 18 Uhr auf 19.30 Uhr verlegt. Die Herbstversammlung der AG ist für den 12. Oktober in Dolberg geplant.

Wie alle Nutzer des Marktplatzes fragen sich auch die Schützen aufgrund ihrer jährlichen Kranzniederlegungen am Ehrenmal, wie während der Umbaumaßnahmen des Platzes verfahren werden kann. Gerrit Hegemann von den Ahlener Umweltbetrieben stellte zunächst den Zeitplan der Arbeiten vor, die sich nach Ende von „Tralla-City“ Mitte August bis Ende 2018 hinziehen werden. Damit ist in diesem Jahr die Kranzniederlegung der neuen Schützengemeinschaft 2017 betroffen. Hier bat Dr. Andreas Kirst die Stadt, eine Woche nach „Tralla-City“ auf dem Marktplatz auch genug Platz für den neuen Verbund aus Südenschützen und „Hohem Norden“ bereitzuhalten.

Gerrit Hegemann unterbreitete als Alternativen die Vorschläge, einmal von der Südstraße aus die Kränze am Ehrenmal abzulegen, oder aber den Marienplatz zu nutzen. Diese fanden keine große Begeisterung bei den Schützen aufgrund der räumlichen Enge. Stattdessen schlug Horst Schenkel von den Bürgerschützen vor, den Gedenkstein von Dr. Paul Rosenbaum vorübergehend von der Stadtbücherei auf den Rathausparkplatz zu versetzen und dort zur Kranzniederlegung zu nutzen. „Dr. Rosenbaum sollte sowieso aufgewertet werden“, betonte er. Außerdem wäre damit dann auch ein guter Platz für den Volkstrauertag gegeben.

Gerrit Hegemann erläuterte die Marktplatz-Pläne.

Gerrit Hegemann erläuterte die Marktplatz-Pläne. Foto: Ralf Steinhorst

Als weitere Alternative wurde der alte Friedhof zwischen den Firmengebäuden von Kaldewei und Hundhausen an der Beckumer Straße eingebracht, weil dort ein Kreuz vorhanden ist. Weitere Diskussionen wurden auf die Herbstversammlung vertagt.

Ein Rückblick auf den Schützenball 2016 ergab ein überwiegend positives Echo. Die Veranstaltung motivierte noch mehr Besucher als fünf Jahre zuvor. Lediglich die Gespräche im Saal zu den Festreden waren störend; hier soll nach Lösungen gesucht werden. Dem Wunsch, das Fest jährlich auszurichten, erteilte Heinz Budde jedoch eine klare Absage: „Darunter würde der Schützenball leiden.“ Alle fünf Jahre sei ein guter Zeitraum.

Wie soll mit der überlasteten Stadtschützen-Königskette verfahren werden? Auch hier gab es keine abschließende Lösung. Hier wird noch über die Erstellung einer weiteren neuen Kette nachgedacht sowie einer zusätzlichen neuen sogenannten „Ausgehkette“, die der Stadtschützenkönig bei Besuchen der Schützenfeste tragen kann.

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Dr. Rosenbaum sollte sowieso aufgewertet werden.

Horst Schenkel

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