Do., 10.08.2017

Weitere Spruchsteine für Sanierung abgebaut Nach Wibbelt folgt jetzt Goethe

Gemeinsamer Kraftakt: Ulrich Magera, Eduard Reiberger, Christoph Wessels, Fabian Korttmann, Udo Wagener und Heinz Günnewig (v.l.) mit dem ersten von zwölf Goethe-Spruchsteinen. Der schwerste davon wiegt rund 2700 Kilogramm.

Gemeinsamer Kraftakt: Ulrich Magera, Eduard Reiberger, Christoph Wessels, Fabian Korttmann, Udo Wagener und Heinz Günnewig (v.l.) mit dem ersten von zwölf Goethe-Spruchsteinen. Der schwerste davon wiegt rund 2700 Kilogramm. Foto: Christian Wolff

Ahlen - 

Nach den Wibbelt-Spruchsteinen ist jetzt der Goetheweg an der Reihe: Mitarbeiter des Steinmetzbetriebs Ulrich Magera bauen die verwitterten Objekte derzeit im Stadtwald ab, um sie zu sanieren. Im November folgt dann die Neuinstallation.

Von Christian Wolff

Die Wibbelt-Spruchsteine, die zuletzt am Galgenberg standen (die „AZ“ berichtete), befinden sich bereits in der Aufarbeitung. Jetzt werden auch die Steine am Goetheweg nach und nach abgebaut, um sie zu sanieren. Bis November sollen sie zu einem neuen literarischen Pfad zusammengebracht werden.

„Der Goetheweg fristete zuletzt leider ein gewisses Schattendasein“, stellte Udo Wagener, stellvertretender Vorsitzender des Heimatförderkreises beim Ortstermin fest. Der Pfad zwischen Rodelberg und Vorhelmer Weg wurde nur noch wenig genutzt, was sich an Moos und Brennnesseln zeigt. Die Steine verschwanden zum Teil hinter wucherndem Grün oder wurden von Efeu überrankt. Der Steinmetzbetrieb Ulrich Magera wird sich ihrer nun annehmen. „Die Sprüche werden zum Schluss auch wieder mit schwarzer Farbe ausgemalt, um sie besser lebar zu machen“, so Magera. Reste der alten Ausmalung hat er bei der Erstbegutachtung noch finden können.

Hier kommt ein Schwergewicht an den Haken.

Hier kommt ein Schwergewicht an den Haken. Foto: Christian Wolff

Einen entsprechenden Antrag, den mit Anröchter Sandsteinen gesäumten in ein neues Licht zu rücken, hatte CDU-Ratsherr Heinz Günnewig gestellt. Strukturförderer Lutz Henke brachte das Ansinnen mit dem Projekt der Wibbelt-Spruchsteine zusammen, so dass am Ende die Gesamtüberarbeitung aller Objekte und das Konzept des literarischen Pfads entstand. Förderkreis, Stadt und Steinmetzbetrieb arbeiten seither Hand in Hand – gefördert durch die Sparkassenstiftung, denn die Stadtkassen bieten bekanntlich nur wenig Spielraum, wie Henke betonte.

Die zwölf Goethe-Steine wurden vor mehr als 30 Jahren unter der Regie von Stadtgärtnermeister Wilhelm Reiberg am südöstlichen Rand des Naherholungsgebiets Langst aufgestellt. In Anlehnung an den berühmten „Philosophenweg“ in Heidelberg sollten nach Auffassung der Initiatoren die eingemeißelten Sinnsprüche Spaziergänger zum Nachdenken anregen.

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Die Sprüche werden zum Schluss auch wieder mit schwarzer Farbe ausgemalt.

Ulrich Magera

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