Mo., 11.09.2017

Sanierung der Dorffelder Straße läuft Mittwoch kommt die Fräse

Kein Durchkommen mehr: Von Hauptstraße bis Plaßkamp ist die Dorffelder Straße seit Montagmorgen komplett gesperrt. Ab Mittwoch wird der alte Asphalt aufgefräst.

Kein Durchkommen mehr: Von Hauptstraße bis Plaßkamp ist die Dorffelder Straße seit Montagmorgen komplett gesperrt. Ab Mittwoch wird der alte Asphalt aufgefräst. Foto: Christian Wolff

Vorhelm - 

Kein Durchkommen mehr: Seit Montagvormittag ist die Dorffelder Straße gesperrt. Der erste Abschnitt zwischen Hauptstraße und Plaßkamp wird jetzt saniert, der Verkehr umgeleitet. Ab Mittwoch kommt auch die Asphaltfräse zum Einsatz.

Von Christian Wolff

Die Vollsperrung gilt erst wenige Stunden, da ist auf dem Plaßkamp schon erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Kein Wunder: Der Verbindungsweg zur Schulstraße ist für Ortskundige die schnellste Alternative, seit auf dem ersten Bauabschnitt der Dorffelder Straße kein Durchkommen mehr möglich ist. Wie lange angekündigt, zwischenzeitlich verschoben und zuletzt im Ortsausschuss thematisiert, wird die Trasse umfangreich saniert.

Am Montagmorgen bekamen die seit Tagen bereitgestellten Warnbaken ihre Funktion zugewiesen und lassen Fahrzeuge von der Hauptstraße aus nicht mehr durch. Auf der anderen Seite wird eine kleine Schneise freigehalten, damit Anwohner noch zu ihren Häusern gelangen können.

Auch wenn die Einrichtung der Baustelle, das Aufnehmen des alten Gehwegs und die ersten Baggerbewegungen schon zum Wochenbeginn für erhöhte Lärmpegel sorgten, war das Ganze für die Warendorfer Firma Altefrohne nur ein Warmlaufen. „Ab Mittwoch wird es hier deutlich lauter zugehen“, ruft Bauleiter Torsten Havers quer über die Fahrbahn, als ein Passant locker fragt, wie‘s läuft. „Dann kommt die Asphaltfräse!“

In einigen Metern Tiefe geht es in den Folgewochen dem maroden Kanal an die Substanz. Das 1,15 Millionen Euro teure Bauvorhaben schließt auch die Erneuerung des Teilstücks bis zum Ortsausgang Richtung Hellbachhalle ein. Neue Kanäle, neue Fahrbahndecke und neue Gehwege versprechen laut Stadtverwaltung ein „Rundum-sorglos-Paket“. Seit langem ist der schlechte Zustand der Fahrbahn Thema in der Lokalpolitik gewesen, flankiert über einen inzwischen beigelegten Streit um Kostenumlagen.

Der Verkehr muss wegen der Sanierung Umwege in Kauf nehmen.

Der Verkehr muss wegen der Sanierung Umwege in Kauf nehmen. Foto: Christian Wolff

Die Erneuerung der Kanäle erfolgt in offener Bauweise. Beginn ist an der Einmündung der Dorffelder Straße bis zum Plaßkamp, dessen Zufahrt freibleibt. Spielt das Wetter mit, soll dieser Bereich bis Ende November fertiggestellt sein. Der zweite und deutlich längere Bauabschnitt beginnt an der Einmündung zum Plaßkamp und endet an der Einfahrt zur Glatzer Straße. Wie lange hier gebuddelt wird, steht noch nicht fest.

Pkw- und Lkw-Fahrer, die über die Dorffelder Straße nach Ahlen oder zurück fahren wollen, müssen sich für die Zeit der Baustelle eine andere Route suchen. Eine alternative Strecke wäre die Kreisstraße 42 (Ahlener Straße), die in die Rolandstraße mündet. Wer von Enniger kommend die Wersestadt ansteuern will, kann stattdessen nach rechts in Richtung Tönnishäuschen und dann über die Warendorfer Straße fahren.

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