Do., 14.09.2017

St.-Elisabeth-Kirche feiert 50-jähriges Bestehen Geschichte reicht bis in die 1950er

Laden zur Goldenen Geburtstagsfeier der St.-Elisabeth-Kirche ein: Petra Wulkowitsch, Hermann Schöler, Norbert Mende, Bernhard Epke, Christa Post, Ludger Gerhardt, Mechthild Brockschmidt-Gerhardt, Martin Schumacher, Magdalena Knipping und Walter Brast (v.l.).

Laden zur Goldenen Geburtstagsfeier der St.-Elisabeth-Kirche ein: Petra Wulkowitsch, Hermann Schöler, Norbert Mende, Bernhard Epke, Christa Post, Ludger Gerhardt, Mechthild Brockschmidt-Gerhardt, Martin Schumacher, Magdalena Knipping und Walter Brast (v.l.). Foto: Peter Schniederjürgen

Ahlen - 

Mit einem Gottesdienst, Musik und einem bunten Programm zwischen Pfarrheim und Kindergarten begeht die St.-Elisabeth-Kirche am 1. Oktober ihr 50-jähriges Bestehen. Ein Blick in die Geschichte gehört dazu.

Von Peter Schniederjürgen

Sie ist das kirchliche Portal zum Nordenstadtteil, über den der separate Glockenturm thront. Am 19. November 1965 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung für die St.-Elisabeth-Kirche. Die feierliche Konsekration folgte am 29. September 1967 – also vor bald 50 Jahren. Dieses Goldjubiläum will die Gemeinde natürlich feiern.

Am Sonntag, 1. Oktober beginnet um 11 Uhr der Geburtstagsgottesdienst in der St.-Elisabeth-Kirche, kündigte Pastoralreferentin Petra Wulkowitsch am Dienstag im Pfarrheim an. Grund genug für das Kirchortteam und den Festausschuss, ein passendes Rahmenprogramm zu gestalten. „Den Gottesdienst leiten die Pfarrer Dr. Ludger Kaulig und Reinhard Kleinewiese“, so Petra Wulkowitsch. Und die musikalische Gestaltung liege in den Händen von Martin Schumacher und dem „Neuen Chor“.

Dem offiziellen Auftakt im Gotteshaus folgt ein zwangloses Treffen rund um den Kirchturm. Im Pfarrheim sind dazu Bilder ausgestellt und im Saal läuft eine Diaschau in Endlosschleife. Die Pfadfinder unterhalten zugleich ein gemütliches Lagerfeuer und backen Stockbrot. Beim Knabbern des Brotes kann man der Künstlerin Elisabeth Metten beim Aufbau einer lebensgroßen Elisabeth-Statur nahe dem Pfarrheim zusehen. Im Kindergarten nebenan werden kleine Theaterstücke von den Kindern aufgeführt. Schüler des benachbarten St. Michael-Gymnasiums veranstalten eine „Chaosrallye“ in der Kirche. Dabei geht es um die Beantwortung zahlreicher Fragen rund um die Kirche und ihre Schutzpatronin. „Gegen 16 Uhr wird eine Andacht mit Pfarrer Kleinewiese und dem Chor unter Martin Schumacher das Fest beenden“, kündigt die Pastoralreferentin an.

Während der Bauarbeiten auf dem Außengelände entstand Ende der 1960er Jahre dieses Foto von der St.-Elisabeth-Kirche im Ahlener Norden.

Während der Bauarbeiten auf dem Außengelände entstand Ende der 1960er Jahre dieses Foto von der St.-Elisabeth-Kirche im Ahlener Norden. Foto: Archiv

Blick zurück: Die Geschichte der Elisabeth-Gemeinde beginnt eigentlich schon in den 1950er Jahren, als der immer stärker werdende Bevölkerungszuwachs im Ahlener Norden die Geistlichen vor das Problem des mangelnden Raums stellte. Es musste eine neue Kirche gebaut werden. Dechant Ignaz Overlack von St. Marien und dessen Kirchenvorstand entschlossen sich dann, das Grundstück an der Ecke Warendorfer Straße / Bürgermeister-Corneli-Ring am 23. Februar 1955 zu kaufen. Die rege Bautätigkeit im Umfeld und die Erstellung der Elsken-Siedlung ließen das neue Gotteshaus in greifbare Nähe rücken.

Im April 1958 berief Overlack eine Versammlung der Gläubigen aus dem Norden Ahlens im „Theresienhof“ ein, auf der ein „Bauverein Nord“ für Kirche und Kindergarten gegründet wurde. Erstmals wurde an jenem Abend als Patronin die Heilige Elisabeth von Thüringen genannt.

Der Bau des Kindergartens konnte im Mai 1961 begonnen und die Räume am 1. September 1962 bezogen werden. Am 7. Februar 1964 berief Bischof Dr. Joseph Höffner den damaligen Kaplan aus Kellen / Kleve, Bernhard Kramer, als Seelsorger für den Ahlener Norden. In einem Wettbewerb wurden die Architekturbüros Faust und Leifeld aus Ahlen sowie Kleffner und Kreuzheck aus Münster zu einem Vorentwurf für den nun folgenden Kirchenneubau aufgefordert. Die Gutachtersitzung am 10. März 1965 sprach den Münsteranern den ersten Preis zu, doch der Kirchenvorstand entschied sich lieber für den Ahlener Entwurf.

Die künstlerischen Arbeiten für die Kirchenfenster wurden Franz Pauli (geboren 1927 in Gleiwitz / Oberschlesien, gestorben 1970 in Köln) übertragen. Im Juli 1964 war der Kirchenbauverein auf die gesamte Pfarre St. Marien ausgedehnt worden und die monatlichen Kollekten beliefen sich auf rund 4000 Mark. Ende April 1965 begann die Vorbereitung des Bauplatzes. Starker Frost behinderte zwar im Winter 1965 / 66 die Betonarbeiten, aber dennoch wurde die Kirche rechtzeitig fertig. Ein provisorischer Holzaltar wurde eingebaut, schließlich folgte der richtige Altar, den es bis heute gibt.

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Den Gottesdienst leiten die Pfarrer Dr. Ludger Kaulig und Reinhard Kleinewiese.

Petra Wulkowitsch

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