Band „The Ignition“ reist nach China
Neun Konzerte in acht Städten

Tönnishäuschen -

Zum fünften Mal zieht es die Tönnishäuschener Band „The Ignition“ ins Reich der Mitte. Neun Konzerte in acht Städten stehen auf dem Programm. Diesmal werden die Musiker von einem Dokumentarfilmer begleitet.

Sonntag, 24.09.2017, 17:09 Uhr

Ein typisches Festivalgelände in China: Auf neun Bühnen werden die Tönnishäuschener zwischen dem 29. September und dem 8. Oktober gastieren.
Ein typisches Festivalgelände in China: Auf neun Bühnen werden die Tönnishäuschener zwischen dem 29. September und dem 8. Oktober gastieren. Foto: The Ignition

Beim ersten Mal war es eine Reise ins Unbekannte. Inzwischen tritt die Band „The Ignition“ ihre fünfte Tour nach China an – eine Fahrt zu Freunden und Bekannten. Neun Konzerte in acht Städten, die allesamt größer sind als die größte deutsche Stadt, stehen für die Vollblutmusiker aus Tönnishäuschen auf dem Programm. Ganz schön anstrengend, aber eben einmalig, wie das Quintett im „AZ“-Gespräch bekennt.

Zum Abflug geht‘s am Donnerstag, 28. September, an den Düsseldorfer Flughafen. „Von dort aus fliegen wir über Dubai nach Peking“, sagt Tim Jungmann . „Wir landen um 15.25 Uhr Ortszeit – in Deutschland ist es dann erst 9.25 Uhr. Und schon am Anreisetag stehen wir abends auf der Bühne.“

Soweit nichts Ungewöhnliches für „The Ignition“. Doch ganz unbeaufsichtigt sind die Bandmitglieder diesmal nicht. „Wir werden von einem Dokumentarfilmer begleitet“, verrät Norbert Brinkmann . Damit werden die Höhepunkte der China-Tour im Nachgang auch im WDR-Fernsehen gezeigt. „Vielleicht klappt auch das Vorhaben, eine Lang-Version fürs Kino zu produzieren.“ Auch Bassist Michael Fischer und Schlagzeuger Thorsten Westermann packen bereits ihre Instrumente ein. Aufgrund der Konzert-Dichte gönnen sie sich, ebenso wie Tim Jungmann und Norbert Brinkmann, diesmal Einzelzimmer. „Sonst kommt man nicht runter“, so Leadsänger Jungmann. „Wenn wir nicht stundenlang im Zug sitzen oder auf der Bühne stehen, ist die Zeit in den Hotels die einzige Phase am Tag, wo wir Kraft tanken können.“ Die Distanzen sind dabei nicht zu unterschätzen: „Auf der gesamten Tour legen wir rund 6000 Kilometer zurück.“ Dabei seien Unwägbarkeiten durchaus einkalkuliert: „Es geht nie alles glatt.“ So habe die Gruppe im Vorjahr fast keine Verbindung mehr von „A“ nach „B“ bekommen und am Ende ein Instrument „verloren“. Stolz ist Tim Jungmann dennoch auf die Organisation, die er fast im Alleingang durchzieht. „Wir brauchen keinen chinesischen Promoter.“

Leadsänger Tim Jungmann

Leadsänger Tim Jungmann Foto: privat

Und wenn das chinesische Essen mal nicht schmeckt? „Es gibt überall McDonald‘s. Das schmeckt auf der ganzen Welt gleich“, sagt Norbert Brinkmann und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Auf der gesamten Tour legen wir rund 6000 Kilometer zurück.

Tim Jungmann
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