Mi., 11.10.2017

Wilde Verfolgungsfahrt Flüchtiger wollte Streife rammen

Symbolbild 

Symbolbild  Foto: dpa

Ahlen - 

Wilde Verfolgungsjagd am Mittwochmorgen auf Ahlener und Hammer Gebiet. Dabei versuchte ein 30-jähriger Dortmunder auch, einen Streifenwagen zu rammen. Bis zur Festnahme wurden drei Polizisten verletzt.

Polizeibeamte wollten am Mittwoch gegen 6.55 Uhr einen Kleinwagen auf der Dolberger Straße anhalten. Dazu gaben sie dem Fahrer eindeutige Anhaltezeichen über ihre Leuchtschrift, unterstützt durch Lichthupe, Sirene, Blaulicht und Yelp-Ton. Der 30-jährige Fahrzeugführer aus Dortmund missachtete die Aufforderung und flüchtete über die Heessener Straße nach Hamm. Hierbei fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und beging nach Polizeiangaben zahlreiche Verkehrsverstöße. Darunter waren Missachtung des Rotlichts und der Geschwindigkeitsbegrenzung sowie Überholen trotz Gegenverkehrs, Fahren über Grünflächen und versuchtes Rammen des Streifenwagens. Die Leitstelle informierte die Polizei in Hamm, die weitere Kräfte zur Unterstützung schickte.

Wagen fuhr sich an der Lippe fest

Die Beamten aus Hamm und Warendorf folgten dem Fahrzeugführer über Herrenstraße, Ahlener Straße und Heessener Dorfstraße bis zur Fährstraße. Hier fuhr er sich mit dem Pkw in der Nähe des Bootshauses an der Lippe fest. Als die Einsatzkräfte auf das Auto zugingen, schloss sich der Dortmunder ein und versuchte erneut zu flüchten. Daraufhin zerschlugen die Beamten eine Fahrzeugscheibe und nahmen den Mann unter Widerstand vorläufig fest. Hierbei verletzten sich drei Polizisten leicht.

Die Polizei stellte das Auto des Dortmunders sicher. Des weiteren ließen die Beamten dem 30-Jährigen eine Blutprobe entnehmen, da er im Verdacht stand, unter Rauschgifteinfluss gefahren zu sein. Einen Führerschein konnte der Autofahrer nicht vorweisen, denn – so die Polizei – den besitze er nicht.

Flüchtiger war zur Fahndung ausgeschrieben

Bei der Durchsuchung des Pkw fanden die Einsatzkräfte Elektroartikel, die möglicherweise aus Ladendiebstählen stammen, sowie Betäubungsmittel. Die Überprüfung des 30-Jährigen im Fahndungsbestand ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zur Festnahme ausgeschrieben ist. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen geht es für den Mann jetzt in eine Justizvollzugsanstalt.

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