Do., 12.10.2017

Am Oelmühlenkamp Bürgerobstwiese sucht neue Paten

Ein Anfang  ist gemacht. Die Bürgerobstwiese am Oelmühlenkamp wächst weiter. Premiere war im Dezember 2016.

Ein Anfang  ist gemacht. Die Bürgerobstwiese am Oelmühlenkamp wächst weiter. Premiere war im Dezember 2016. Foto: Stadt Ahlen

AHlen - 

Wer pflanzt mit? Für die Bürgerobstwiese am Oelmühlenkamp werden neue Paten gesucht.

Ökologisch deutlich aufgewertet worden ist der „Berliner Park“. Dazu trägt unter anderem die neu geschaffene Bürgerobstwiese am Oelmühlenkamp bei. Im Dezember 2016 hatten dort auf Initiative der Ahlener Umweltbetriebe Bürger erste Obstbäume gepflanzt.

„Wie schon bei der ersten Bürgerobstwiese an der Brüningswiese wächst hier eine Streuobstwiese mit alten heimischen Obstsorten“, sagt Koordinatorin Marianne Dams. Sehr gut sei die Nachfrage im ersten Jahr gewesen, so die Fachfrau von den Ahlener Umweltbetrieben. Ein Biotop für Kleinstlebewesen soll die Obstwiese werden, deren Ertrag von allen Bürgern geerntet werden darf.

Für die zweite Pflanzrunde suchen die Umweltbetriebe unvermindert nach weiteren Baumpaten. „Es ist eine Freude zu erleben, dass die Idee der Bürgerbäume noch immer sehr gut ankommt“, freut sich Dams über das nicht nachlassende Interesse. Das ganze Jahr hindurch erreichen sie Anfragen, ob Bäume gestiftet werden können. „Gerne wird dies für Kinder oder Enkelkinder gemacht, aber auch aufgrund von persönlichen Anlässen wie Eheschließungen oder Jubiläen“, sagt sie. Ob Äpfel, Birnen, Quitten oder Pflaumen: Marianne Dams berät Interessierte und findet mit ihnen gemeinsam den passenden Baum, der zudem einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leiste, wie sie anmerkt.

So reichhaltig die Auswahl an möglichen Gehölzen ist, so sehr gehen auch die preislichen Möglichkeiten aus­einander, macht Marianne Dams deutlich: „Bäume gibt es in zwei Kategorien, je nach Sorte und Größe.“ Der kleine Baum mit Ballen – Stammdurchmesser circa drei Zentimeter – koste 65 Euro, der große mit Stammdurchmesser sechs Zentimeter 130 Euro. „Günstigere Bäume ohne Ballen bieten wir nicht mehr an“, bittet die Stadtbedienstete um Verständnis. Es habe sich gezeigt, dass die kleinen Pflanzen erhebliche Anwachsschwierigkeiten hatten.

Wer sich für eine Obstbaumpatenschaft interessiert, erhält weitere Auskünfte unter Telefon 98 58 28 oder per E-Mail an damsm@stadt.aheln.de.

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