Mo., 13.11.2017

KG „Klein-Köln“ startet in die Session „Simplicissimus“ mit kluger Taktik erweckt

Der „Simplicissimus“ ist da – die Session kann starten. Darüber freuten sich auch Simon II. (Flenner), Jasmina I. (Kriemann), Präsident Helmut Krainski, Anke II. (Schwarte), Oliver I. (Thiel) und Vize-Präsident Martin Labus (v.r.).

Der „Simplicissimus“ ist da – die Session kann starten. Darüber freuten sich auch Simon II. (Flenner), Jasmina I. (Kriemann), Präsident Helmut Krainski, Anke II. (Schwarte), Oliver I. (Thiel) und Vize-Präsident Martin Labus (v.r.). Foto: Ralf Steinhorst

Vorhelm - 

Taucht der „Simplicissimus“ auf oder bleibt er in den Fluten des Hellbachs verborgen? Diese zentrale Frage stellten sich die Aktiven der KG „Klein-Köln“ am Samstagabend: Pünktlich zum „Elften im Elften“ um 19.11 Uhr trafen sie sich zur Eröffnung der Karnevalssession am Hellbachteich.

Von Ralf Steinhorst

„Wir sind gekommen, um unsere 70. Session zu eröffnen“, begrüßte „Klein-Köln“-Präsident Helmut Krainski die Vorhelmer Karnevalisten ein zweites Mal. Denn zuvor hatten sie sich nach alter Sitte im Clubheim der TuS Westfalia Vorhelm formiert, um sich intensiv auf das Auftauchen des „ Simplicissimus“ vorzubereiten und mögliche kluge Taktiken durchzuspielen, die den grün-weißen Mann aus dem Schilf bewegen könnten.

Der Frohsinnsbote war am Aschermittwoch nach einer intensiven Session in die Hellbachfluten abgetaucht, um dort die narrenfreie Sommerzeit zu verbringen. Aber würde er auch pünktlich um 19.11 Uhr wieder auftauchen? Denn schließlich gibt es für die „Klein-Kölner“ ohne ihr Karnevalsmaskottchen keine fünfte Jahreszeit.

„Simplicissimus, kannst du uns schon hören?“, musste Präsident Krainski mehrmals über den Hellbachteich rufen. Die zahlreich erschienenen „Klein-Kölner“ Garden, Elferräte und Senatoren unterstützten ihn lautstark bei seinen Rufen. Auch Karnevalsprinz Oliver I. (Thiel) und Prinzenmariechen Anke II. (Schwarte) sowie Kinderprinz Simon II. (Fleuter) und sein Kindermariechen Jasmina I. (Kriemann) schlossen sich den Rufen an.

Doch nichts geschah – zunächst jedenfalls. Auch ein Abschreiten des Geländers des Hellbachteiches mit suchendem Blick des Präsidenten ergab zunächst nichts. Ein Blick auf die Uhr: Beruhigung trat ein; es war noch nicht soweit. Der „Simplicissimus“ durfte sich auf einen tosenden Empfang gefasst machen.

Um 19.11 Uhr plötzlich blubberte es im Teich und der Narrenheld stieß unter großem Jubel durch die Wasseroberfläche in die Arme von Hemut Krainski. Die Sessionseröffnung war gerettet, ein dreifaches und lautes „Klein-Köln, Helau“ schallte über die Hellbachfluten zur Begrüßung der närrischen Zeit.

Im Anschluss ging es zum gemeinsamen Abendessen ins Gasthaus Pelmke. Dort präsentierte Senatspräsident Günther Köhne Ex-Prinz Ludger Inkmann und Hofmarschall Karsten Winter als neue Senatoren. Beide werden am Samstag, 2. Dezember, beim Senatorenessen offiziell getauft. Die neue Session der „Klein-Kölner“ steht übrigens unter dem Motto „70 Jahre – dadd wör et noch nich . . .“.

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Wir sind gekommen, um unsere 70. Session zu eröffnen.

Helmut Krainski

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