Vorhelmer Weiberfastnacht in Gefahr
„Infizierte Frauen“ dringend gesucht

Vorhelm -

Droht der großen Sause zu Weiberfastnacht in Vorhelm nach 41 Jahren das Aus? Jedenfalls richteten die kfd-Frauen einen Appell an ihre Gleichgesinnten, für das scheidende Moderatorinnen-Trio bis 2019 närrische Nachfolgerinnen zu finden.

Freitag, 09.02.2018, 14:02 Uhr

Fröhlicher Ausstand: Für Ulrike Höckelmann, Bianca Demski und Anke Schwarte (v. l.) war es der letzte Auftritt als Sitzungspräsidentinnen der Weiberfastnacht. Für sie sang zum Schluss Christoph Kaldewei.
Fröhlicher Ausstand: Für Ulrike Höckelmann, Bianca Demski und Anke Schwarte (v. l.) war es der letzte Auftritt als Sitzungspräsidentinnen der Weiberfastnacht. Für sie sang zum Schluss Christoph Kaldewei. Foto: Ralf Steinhorst

Ein Appell und der Ausblick auf eine ungewisse Zukunft trübten am Donnerstagnachmittag nur kurz die Weiberfastnacht der Katholischen Frauengemeinschaft von St. Pankratius ( kfd ) im Festzelt am Gasthaus Pelmke. Denn die Moderatorinnen Bianca Demski , Ulrike Höckelmann und Anke Schwarte gaben nach zehn Sitzungen ihren Ausstand.

„Wir suchen dringend Frauen, die vom Karnevalsbazillus befallen sind“, gab die kfd-Sprecherin Monika Schneider in der Begrüßung eine mündliche Suchanzeige auf, um die Nachfolge zu sichern. Die Weiberfastnacht in Vorhelm sei nach 41 Jahren in Gefahr, auch wenn sie positiv gestimmt sei. „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Nichtsdestotrotz ließ sich das närrische Weibervolk anschließend nichts verbieten. Dieses Mal war es in die Arztpraxis Dr. med. Wüller-Faber eingeladen. Wie gewohnt bauten die Moderatorinnen ihre Sketche um das Sitzungsthema herum auf. Welcher Arzt Kuchen verschreibt? Dr. Oetker, das liegt doch auf der Hand.

Der kfd-Orden für alle Akteure hatte dieses Mal Herzchenform, er konnte reichlich verteilt werden. Allein die KG „Klein-Köln“ bot mit ihren „Mininixen“, „Hellbachsternen“, „Peppinis“, „Hellbachfunken“ und Tanzmariechen Lara Gebhardt sowie der Prinzengarde vielzähliges tanzendes Personal auf.

Auch die Zahl der Tollitäten überstieg die sonst übliche Anzahl. Neben den Vorhelmer Regenten Kai I. (Vogt) und Lena I. (Zumholte) sowie den Kinderregenten Till I. (Schnückel) und Hanna I. (Wiethaup) nahm auch der Ahlener Stadtprinz Andy I. (Lerley) eine kurzfristige Einladung an. „Spontanität ist unsere Stärke“, grüßte er in die gefüllten Reihen im Zelt. Auch Till I. wollte sich nicht sprachlos zeigen: „Ich denk mir was aus – und lass es jetzt raus.“

Weiberfastnacht der Vorhelmer kfd

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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
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  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die närrischen Weiber vom Hellbachstrand haben das Zepter fest in der Hand. Foto: Ralf Steinhorst

Am medizinischen Praxisgeschehen orientiert versuchten sich Bettina Heimann und Maria Bexte als „Tinna & Mia“ singend bei der Aufzählung ihrer Wehwehchen gegenseitig zu übertreffen. Dass ein Galaabend der „Klein-Kölner“ nicht ohne Folgen bleibt, zeigte der Aufgalopp beim Dorfarzt am Tag danach. Die Truppe um Melli Kocker reizte mit ihren „Kontakten im Wartezimmer“ die Lachtränendrüsen. „Tut das weh, eine ganze Session die Beine breit zu machen“, kam es aus dem Mund von Tanzmariechen Deborah Beckamp. Nur ein Beispiel von vielen.

Das Quartett der „Orange-Girls“ ging das Thema „Cellulite“ sängerisch in italienischem Sound an und beklagte: „Warum war Gott so gemein, er schuf uns mit Dellen am Bein!“

Wieder in die Bütt stieg Susanne Wiethaup, um aus ihrem Leben mit Karl-Heinz zu erzählen. Dieses Mal waren Urlaubserlebnisse dran: Das Wasserbett im Hotel in Frankreich als Element mit viel Wellengang stand nur für eine der vielen Herausforderungen. Gut ausgepolstert an Po und Brüsten überzeugte die Senioren-Gymnastikgruppe von Jutta Keil und Doro Barrey zu poppig-rockigen Rhythmen und brachte den Saal zum Rasen.

Wo lernt ein Virus seine Frau kennen? Bei einer Tröpfcheninfektion. Das jedenfalls konnten die Närrinnen beim Interview von Susanne Ridder als Virus und Birgit Kirschke als Talkerin von der kfd St. Elisabeth erfahren.

Mit einem letzten Wunsch setzten Bianca Demski, Ulrike Höckelmann und Anke Schwarte den Schlusspunkt der Sitzung. Bei ihnen musste Ehrenpräsident Christoph Kaldewei auf die Bühne und traditionelles Vorhelmer Jecken-Liedgut zum Besten geben. Das tat er mit Wonne.

Tut das weh, eine ganze Session die Beine breit zu machen.

Tanzmariechen beim Dorfarzt
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