Weiberfastnacht
Stippvisite vom Papst

Ahlen -

Stadthalle und Zelt am Markt boten sich den närrischen Weibern als die beiden größten Ahlener Partylocations an.

Freitag, 09.02.2018, 15:02 Uhr

Je später der Abend, desto voller die Tanzfläche. Das neue Raumkonzept der Stadthalle ist gut aufgegangen.
Je später der Abend, desto voller die Tanzfläche. Das neue Raumkonzept der Stadthalle ist gut aufgegangen. Foto: Reinhard Baldauf

Selbst der Papst schaut in der Stadthalle vorbei, um zu sehen, was seine Schäfchen an Weiberfastnacht so kurz vor der Fastenzeit so treiben. Da begegnen ihm allerdings auch Teufelchen, die sich an die Männer ran schleichen – natürlich nur für ein Bützchen. Elfen und Einhörner sowie zahlreiche Krankenschwestern und Ärzte gehören außerdem zum närrischen Volk. Und ganz „in“ bei den Weibern – die schwarz und geheimnisvoll geschminkte Augen.

Viele müssen sich aber erst einmal beim Zugang zur Weiberfastnachtsfete in der Stadthalle umgewöhnen. Der ist diesmal nur vom Rathausvorplatz aus, aber gut ausgeschildert. Durch die Kontrolle geht es schnell ins Foyer, das sich ab 22 Uhr füllt.

Die meisten fantasievoll kostümierten Besucherinnen und Besucher schauen sich in der umgestalteten und etwas verkleinerten Partyzone erst einmal um. Ja, auch im unteren Foyer ist Partystimmung angesagt. Je später der Abend, desto voller wird es. „Etwas eng hier, aber dadurch gemütlich“, findet „Krankenschwester“ Pia (19). „Eine gute Idee“, pflichtet ihr Werner (33) bei.

Jecke Ahlener Weiber lassen es krachen

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  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf
  • Die größten Weiberfastnachtspartys liefen in der Stadthalle und im Zelt auf dem Markt. Foto: Reinhard Baldauf

Auch Stadthallenchef Andreas Bockholt schaut ab 23 Uhr zufrieden auf die feiernden Massen. Sein kurzer Kommentar: „Alles in Ordnung.“ Das mehrheitlich jüngere Publikum – im Laufe des Abends sind es 750 Gäste – feiert mächtig zur Musik von DJ Toby ab. Und auch Prinz Andy I. mit seinem Gefolge wird kräftig beklatscht – vor allem für seine choreographisch ausgefeilte Darbietung vom Prinzenlied „Leev Marie“.

Vom Motto der vergangenen Session übrig gebliebene Venezianer, Pharaonen, US-Cops und Cowgirls tanzen zusammen und singen lautstark die bekannten Hits mit. Der kleine Saal – mit Tischen und Bänken als Kneipe gestaltet – wird fast nur für kleine Pausen genutzt.

Im Zelt auf dem Marktplatz feiern zur gleichen Zeit die Karnevalsgesellschaften mit ihrem Anhang. Hier steht das Tanzen ganz klar im Vordergrund. Altersmäßig ist das Publikum sehr gemischt. „Die Stimmung ist gut“, freut sich Uwe Lüggert, Präsident der KG Neustadt.

Bunt kostümiert erledigt „Carlo“ Wilk, Präsident der KG „Nett un oerndlik“ seinen Job bei der Einlasskontrolle. Von Zeit zu Zeit legt er aber auch ein Tänzchen hin. „Alles easy“, meint Peter (28) an der Theke und holt sich schnell ein kühles Blondes. Dann geht es ab vor das Zelt. Denn Feiern macht hungrig und so ist eine „Manta-Platte“ fällig.

Auch hier im Zelt wird Se. Tollität Andy I. lautstark und ausgelassen begrüßt und gefeiert. Viele der Weiberfastnachtspartygänger zieht es erst in den frühen Morgenstunden nach Hause.

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