LR Health & Beauty
Skywalk der Aloe Vera

Ahlen -

Die neue Aloe-Vera-Produktionsstätte von LR Health & Beauty an der Porschestraße präsentiert sich gläsern-stilvoll und topmodern.

Freitag, 09.02.2018, 16:02 Uhr

Sie machten den Weg in die Produktion an der Porschestraße mit einem Schnitt frei: Dr. Alexander Berger, Dr. Thomas Stoffmehl, Cornelia Glaser, Meinolf Wiesehöfer und Ralf Uennigmann.
Sie machten den Weg in die Produktion an der Porschestraße mit einem Schnitt frei: Dr. Alexander Berger, Dr. Thomas Stoffmehl, Cornelia Glaser, Meinolf Wiesehöfer und Ralf Uennigmann. Foto: Peter Schniederjürgen

Sicher ist sie die größte Aloe-Vera-Verarbeitungsanlage in Europa, vielleicht sogar der Welt – ein Superlativ, mit dem sich Ahlen seit Freitag schmücken darf. Da nahmen die Investoren nämlich die neue große Produktionshalle unter anderem für „Aloe Vera Drinking Gel“ von LR Health & Beauty an der Porschestraße offiziell in Betrieb.

Vor zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Kultur durchschnitten Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Dr. Thomas Stoffmehl , CEO LR Health & Beauty Systems, Meinolf Wiesehöfer , Vorsitzender Theo F. Leifeld-Stiftung , dessen Vertreterin Cornelia Glaser und Ralf Uennigmann, Geschäftsführer der bauausführenden Assmann-Gruppe, das rote Band.

Bei einer Investitionssumme von zehn Millionen, davon knapp die Hälfte für die technische Ausstattung der Produktionsanlagen, war LR-Chef Stoffmehl mehr als zufrieden: „Wir sind nicht nur im Zeitplan geblieben, auch der Kostenplan wurde eingehalten.“ Das sei dem hervorragenden Team des von LR und der Theodor F. Leifeld-Stiftung getragenen und umgesetzten Projekts geschuldet.

All diese Anlagen und Maschinen sind für uns auf Maß gemacht.

Lars Linnemann

Was natürlich einen erheblichen planerischen Aufwand darstellte, war die parallele Ausführung und Planung von Gebäude und Ausstattung“, berichtete Dr. Stoffmehl. So sei gleichzeitig mit dem Emporwachsen der Mauern auch die Technik entstanden.

Nicht weniger als 5000 Tonnen Beton umschließen die mehr als 4000 Quadratmeter des neuen Gebäudes. An dem sorgen jetzt über 600 Quadratmeter Glas für Tageslicht.

Großes Lob für die komplikationsfreie Zusammenarbeit zwischen Planer, Ausführenden und den Bauherren gab es von Meinolf Wiesehöfer. Der Stiftungsvorsitzende freute sich schon auf die fruchtbare Fortsetzung der Partnerschaft mit dem Unternehmen.

Mit dem Durchschneiden des roten Bandes war dann der Weg in die Produktion frei – besser: über die Produktion. Denn die kann von einem über 40 Meter langen verglasten Skywalk verfolgt werden.

An der Wand Aloe-Vera-Blätter und die Ingredienzien in der Abfüllanlage.

An der Wand Aloe-Vera-Blätter und die Ingredienzien in der Abfüllanlage. Foto: Peter Schniederjürgen

Start ist an drei silberglänzenden Stahltanks. In denen werden die Ingredienzien der Aloe-Vera-Produkte gelagert. Über Rohrleitungen geht es zu den Mischvorrichtungen und schließlich in noch größere Lagertanks. Die ganze Anlage wird immer wieder mit heißem und kaltem Wasser und desinfizierenden Mitteln durchgespült. Höchste Umwelt- und Sicherheitsstandards sind für die Hygiene angesetzt.

Das Betreten der Produktionsstraße ist nur durch ein Schleusensystem möglich. Die Luft darin wird gefiltert, um jedes Eindringen von Fremdstoffen zu vermeiden.

„All diese Anlagen und Maschinen sind für uns auf Maß gemacht“, hob Lars Linnemann, Leiter von Produktion und Logistik, hervor. Die Anlage wird zunächst mit einer Leistung von rund 20 000 Litern täglich gefahren. „Sie wird sukzessive auf 60 000 Liter erhöht“, kündigte Lars Linnemann an. Mit einer Videopräsentation stimmte er die Gäste auf den Gang über die Anlage ein und gab die wichtigsten Informationen über Aloe Vera.

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