6. Ausbildungsmesse
Messe wird zur Börse

Ahlen -

60 Unternehmen präsentieren sich bei der 6. Ahlener Ausbildungsmesse am 10. März – da gibt es viel zu sehen und zu hören für die erwarteten 1000 Besucher.

Freitag, 09.02.2018, 20:02 Uhr

Laden zum Besuch der Ausbildungsmesse ein: Thorben Welte, Jörg Hakenesch, Joachim Fahnemann, Dr. Alexander Berger und Jörg Hellwig (v.l.)
Laden zum Besuch der Ausbildungsmesse ein: Thorben Welte, Jörg Hakenesch, Joachim Fahnemann, Dr. Alexander Berger und Jörg Hellwig (v.l.) Foto: Silke Diecksmeier

Die Kapazitätsgrenze ist erreicht. 60 Unternehmen präsentieren sich bei der 6. Ahlener Ausbildungsmesse am 10. März und füllen die Halle des Autohauses Ostendorf am Vatheuershof von 10 bis 14 Uhr bis unters Dach. Sie alle dürfen sich – das zeigt die Erfahrung der vergangenen Jahre – auf etwa 1000 hoch motivierte Besucher freuen. Diese wollen nicht nur die unterschiedlichen Ausbildungsberufe kennenlernen, sondern auch die möglichen Arbeitgeber.

„Bei den heutigen Auszubildenden handelt es sich um eine ganz andere Generation“, sagt Joachim Fahnemann , Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster. Ihnen gehe es auch um die Arbeitgebermarke, also um Fragen der Unternehmenskultur und Möglichkeiten wie flexible Arbeitszeiten.

Ein Auftritt bei der Ausbildungsmesse ist für Fahnemann auch „gelebte Wertschätzung für unsere Jugendlichen“. Schließlich sei es für die Unternehmen immer schwieriger, Fachkräfte zu gewinnen. „Es verlassen immer weniger Menschen die Schule. Diesen Rückgang beobachten wir seit drei Jahren“, nennt Fahnemann einen besorgniserregenden Trend, der auch in Zukunft anhalten wird. Was ein Pro­blem für die Unternehmen darstellt, ist ein Vorteil für die jungen Menschen. „Jeder Jugendliche hat eine Chance auf einen Ausbildungsplatz, wenn er sich reinkniet“, ist Jörg Hellwig, Centerleiter im gastgebenden Autohaus, überzeugt. Und auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger sieht die Ausbildungsmesse als „richtige Börse“, bei der Praktikums- und manchmal auch Ausbildungsplätze vermittelt werden.

In erster Linie sei es aber eine Plattform für gemeinsame Gespräche. Chefs, Mitarbeiter und Auszubildende erklären gern, was der angebotene Beruf beinhaltet und räumen mit möglichen Vorurteilen auf. Ein interessantes Rahmenprogramm ergänzt die Präsentationen der Unternehmen. So haben Thorben Welte und Jörg Hakenesch von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft noch einmal den Infotruck der Metall- und Elektroindustrie organisiert, der 2017 wegen eines technischen Defekts nicht kommen konnte. Ausgestattet mit CNC-Fräsmaschine, Aufzugmodell, Elektro-Arbeitsplatz und vielem mehr zeigt er die beeindruckende Ar­beitswelt in der für Ahlen so wichtigen Branche. Zudem gibt es einen Bewerbungsmappencheck, Vorträge zum richtigen Auftreten beim Vorstellungsgespräch und die Möglichkeit, kostenfrei Bewerbungsfotos machen zu lassen. „Die vier Stunden sind wirklich gut angelegte Zeit“, lädt Dr. Alexander Berger die Jugendlichen zu ei­nem Besuch ein.

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