Städtisches Gymnasium
Kinderlähmung stoppen

Ahlen -

55 000 Flaschenverschlüsse haben Schüler des Städtischen Gymnasiums bis jetzt gesammelt. Ihr Ziel: Impfungen gegen Kinderlähmung zu finanzieren.

Dienstag, 13.02.2018, 14:02 Uhr

55 000 Flaschenverschlüsse brachten die Schüler des Städtischen Gymnasiums in nur drei Monaten zusammen – eine beachtliche Leistung. Die Sammlung wird bis zu den Sommerferien fortgesetzt.
55 000 Flaschenverschlüsse brachten die Schüler des Städtischen Gymnasiums in nur drei Monaten zusammen – eine beachtliche Leistung. Die Sammlung wird bis zu den Sommerferien fortgesetzt. Foto: Peter Schniederjürgen

Emsig gesammelt haben Fünfer-, Sechser- und Siebenerklassen des Städtischen Gymnasiums – und zwar Flaschenverschlüsse aus Kunststoff. Die werden nämlich zu Gunsten der Rotary-Aktion „End Polio Now“ verkauft.

Aus Geschäften und Getränkemärkten, aus dem Freundeskreis und natürlich von Zuhause brachten die Schüler insgesamt 55 000 Flaschenverschlüsse zusammen, um damit die Aktion „Deckel gegen Polio – 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ zu unterstützen. „Denn 500 dieser Deckel decken die Kosten für eine Polio-Schutzimpfung“, erklärte am Dienstag Dr. Khaled Elbu­shier, Arzt am St.-Franziskus-Hospital, selbst Rotarier und Vater von Rana und Reem.

Die beiden Mädchen hatten das Informationsblatt mit in die Schule gebracht und Biologielehrerin Ingrid Kunst nahm den Faden gern auf. „Mit Unterstützung der Schülervertretung und des Kollegiums wurde in nur drei Monaten diese erstaunliche Anzahl eingesammelt“, freute sich die Lehrerin über den Erfolg. „Damit verfolgen wir das Ziel, weltweit die Infektionskette zu unterbrechen“, fügte Krankenschwester Uta Schwandt hinzu. Die Aktion wird zunächst bis zu den Sommerferien fortgesetzt.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5521289?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Brandstifter-Prozess startet: Fünf Männer auf der Anklagebank
Der Orientladen am Westerkappelner Kreuzplatz wurde in der Nacht zum 7. Februar durch eine Explosion und den anschließenden Brand völlig zerstört. Ein am Tatort verlorenes Handy soll die Ermittler schnell auf die Spur der Beschuldigten geführt haben.
Nachrichten-Ticker