„Rock am Schacht“ im Jubeljahr
„Wir machen das nur für euch“

Ahlen -

Eisiger Wind drückte beim „Rock am Schacht“ auf die Besucherzahlen. Doch die, die kamen, kamen in Stimmung.

Sonntag, 25.02.2018, 16:02 Uhr

„Abrocats“ reiste mit eigenem Fanclub an.
„Abrocats“ reiste mit eigenem Fanclub an. Foto: Baldauf

Mit zwei Bands startete am Freitagabend „Rock am Schacht“ in sein Jubiläumsjahr. Die Ahlener Formation „Finally Friday“ machte den Auftakt. Als Gäste aus Hamm waren die „Abrocats“ dabei. Wie Moderator Axel Ronig ausführte, wird es ein Jubiläumskonzert geben. Das findet zum Abschluss der diesjährigen „Tralla City“-Reihe am „Parkbad“ statt. Der Termin ist der 17. August. Der Besuch am Freitagabend war geringer als gewohnt. Dies war wohl dem eisigen Wind zu verdanken.

In den vergangenen zehn Jahren fanden nach Ronigs Angaben rund 60 bis 70 Veranstaltungen statt. „Das alles ehrenamtlich. Wir machen das nur für euch“, so der Moderator. Und so sammelte Sabine mit dem Sparschwein Geld ein, da „Rock am Schacht“ keinen Eintritt nimmt.

Im Jahr 2010 war „Finally Friday“ bereits in der Lohnhalle zu Gast. Die Band mit Sängerin Andrea Bergmann, der früheren Künstlerischen Leiterin des Kunstmuseums Ahlen (KMA), bot soliden Rock. Ob „Ain’t Your Sunshine“ oder eine völlig neu arrangierte Version von „Come Together“ von den „Beatles“ und „Let It Rain“ gab es viel Applaus. Gerade die Verwendung von Jazzelementen kam gut an, wie bei „Black Velvet“.

„Finally Friday“-Stimme Andrea Bergmann.

„Finally Friday“-Stimme Andrea Bergmann. Foto: Reinhard Baldauf

Keine Frage, eine Zugabe wurde gefordert und die gab es natürlich. „Die ist zum Mitsingen“, wurde das Publikum aufgefordert. „Stand By Me“ erklang dann zum Abschluss vor der Umbaupause.

Ihren eigenen Fanclub hatten die „Abrocats“ mitgebracht, was besonders Axel Ronig freute, denn so würden neue Besucher den Weg in die „Lohnhalle“ zu „Rock am Schacht“ finden. Die Musik dieser Band aus der Nachbarstadt Hamm orientiert sich nicht an den aktuellen Hitlisten. Sie bot einen Mix aus Liedern von den 50er bis 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Dabei ist ihre Musik gut tanzbar. Davon machte aber keiner richtig Gebrauch. Sehr überzeugend war Sängerin Carina, dies galt besonders für „Summerwine“ im Duett mit Sänger Arek. Markus mit seiner Trompete setzte bei unterschiedlichen Stücken deutliche Akzente. Nach der Veranstaltung ging es erneut um die Akustik in der „Lohnhalle“. Dabei holte die Technik aber das Möglichste heraus. Eine bewegliche Akustikdecke wäre die Lösung, war mehrfach zu hören. Die nächste „Rock am Schacht“-Veranstaltung ist am 24. April.

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