IG VVV lobt Patenkompanie
Remmert sendet Grüße nach Afghanistan

Vorhelm -

Eine umfangreiche Tagesordnung hat die Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) am Donnerstagabend abgearbeitet. Gleich mehrfach fand darin die Patenkompanie der Bundeswehr das Lob des Vorsitzenden.

Samstag, 17.03.2018, 15:03 Uhr

Zu den festen Mitgliedern der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) gehört seit Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde eine Abordnung des Aufklärungsbataillons 7.
Zu den festen Mitgliedern der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) gehört seit Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde eine Abordnung des Aufklärungsbataillons 7. Foto: Christian Wolff

Noch ganz unter dem Eindruck der erfolgreichen Reinigungsaktion „Vorhelm putz(t)munter“ stand Josef Remmert am Donnerstagabend bei der Frühjahrsversammlung der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV). Der Vorsitzende sprach von einer „noch nie dagewesenen Beteiligung“, die Mut für zukünftige Aktionen mache.

„Bis zu 40 Vorhelmer, 35 Soldaten und alle Kinder aus der Grundschule haben sich beteiligt“, zählte Remmert auf. „Hinzu kamen 15 Aktive in Tönnishäuschen und die Helfer des Landwirtschaftlichen Ortsvereins, die am Ende die gefüllten Müllsäcke eingesammelt haben.“ Ein besonderes Lob der Dorfgemeinschaft gelte der Patenkompanie aus der „Westfalen-Kaserne“, die sich innerhalb von wenigen Monaten vorbildlich integriert habe. Erst im September vorigen Jahres wurde die entsprechende Patenschaftsurkunde unterzeichnet.

„Ich habe René Rieckmann, dem Hauptmann der ersten Kompanie des Aufklärungsbataillons 7, gesagt: ,Ihr gehört zu uns‘“, berichtete der IG-Chef. Da der Kompaniechef am Mittwoch in den Auslandseinsatz nach Afghanistan aufbrechen musste, richtete Remmert zugleich beste Grüße nach Afghanistan, verbunden mit dem Wunsch, Rieckmann im Herbst „wohlbehalten wieder in den Vorhelmer Reihen“ zu begrüßen. Bis dahin sei der „Spieß“ Marian Neumann erster Ansprechpartner der Vorhelmer. Abordnungen der Bundeswehr seien beim Maibaumaufstellen oder Schützenfest willkommen.

Der Kassenbericht von Luise Wedepohl fand nach dem Segen der Kassenprüfer das einstimmige Votum der Versammlung. Schriftführer Guido Keil warb erneut für die Nutzung des digitalen Vereinskalenders unter www.vorhelm.com, um Terminüberschneidungen zu vermeiden. Außerdem berichtete er von der Erstellung einer Liste, die Zuständigkeiten für bestimmte Gebäude und Plätze im Dorf aufschlüsseln soll.

Zum Schluss der Versammlung berichtete Hubertus Beier von aktuellen Themen des Ortsausschusses. Dabei warb er dafür, mit Ehrenamt verknüpfte Projekte zu melden. Per Antrag können neuerdings finanzielle Unterstützungen ermöglicht werden. 15 000 Euro stehen dafür jährlich im Haushalt zur Verfügung.

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