Fassadenprogramm im Südenstadtteil
Bis zu 40 Prozent Förderung

Ahlen -

Das Fassadenprogramm zur Verschönerung des Südenstadtteils geht weiter – und lässt durch die Verlängerung bis zum 31. Dezember 2019 noch weitere Interessierte zum Zuge kommen.

Dienstag, 20.03.2018, 14:03 Uhr

Das Doppelhaus an der Jung-Stilling-Straße ist bereits zum Teil eingerüstet. Hermann Huerkamp, Ralf Vogt, Nicole Wittkemper und Anna Wroblewski (v.l.) erläutern an diesem Beispiel den Sinn des Fassadenprogramms.
Das Doppelhaus an der Jung-Stilling-Straße ist bereits zum Teil eingerüstet. Hermann Huerkamp, Ralf Vogt, Nicole Wittkemper und Anna Wroblewski (v.l.) erläutern an diesem Beispiel den Sinn des Fassadenprogramms. Foto: Peter Schniederjürgen

Die Bearbeitung des Förderantrags von Ralf Vogt und Erdal Özbay ging reibungslos. Die Anwohner der Jung-Stilling-Straße im Südenstadtteil haben sich entschlossen, am Fassadenprogramm zur Verschönerung des Stadtteils teilzunehmen.

„Das Stadtteilbüro hat uns bei der Beantragung der Mittel geholfen und die Stadt beriet uns mit Nicole Wittkemper sehr gut“, freut sich Vogt über die unkomplizierte Abwicklung. „Es können bis zu 40 Prozent der Kosten für die Fassadenaufarbeitung gefördert werden“, erklärt Stadtteilbüroleiter Hermann Huerkamp die Bedingungen. Dabei muss das Objekt im Süden – also zwischen Pattenmeicheln, Hövenerort sowie Dolberger und Hammer Straße – liegen. Zudem hebt Huerkamp hervor, dass auch bei Eigenleistung die Förderung des Materials möglich ist. Allerdings gehe es nur um die Sanierung der Fassaden, nicht etwa um energetische Aufarbeitungen. Das Stadtteilbüro bietet umfängliche Hilfe bei der Antragstellung an. Dazu wurde das Projekt aus dem Landesprogramm „Soziale Stadt“ bis zum 31. Dezember 2019 verlängert. Es umfasst die farbliche Fassadengestaltung, Graffitientfernungen und die Entsiegelung von Höfen sowie deren Umgestaltung. Ebenso werden die Verbesserung von Zugängen, die Begrünung von Mauern und Garagen und der Rückbau von Nebengebäuden und Anbauten bezuschusst.

Das Doppelhaus ist bereits zum Teil eingerüstet. Der erste Basisputz ist aufgetragen, es folgt bald ein Strukturputz. „Durch die gute Beratung habe ich den Hinweis bekommen, die Umrandung der Fenster weiß zu streichen, das verbessert die Lichtausbeute im Inneren“, bedankt sich Ralf Vogt für einen guten Tipp von Nicole Wittkemper, Denkmalbeauftragte und Architektin in Diensten der Stadt. „Es werden maximal 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten anerkannt, das macht eine Obergrenze von 60 Euro pro Quadratmeter Fassadenfläche“, so Nicole Wittkemper. Für Hermann Huerkamp ist wichtig, dass Mieter und Eigentümer erkennen: Das Programm gilt auch für Gebäude, die abseits der Durchgangsstraßen liegen.

Das Stadtteilbüro hat uns bei der Beantragung der Mittel geholfen.

Ralf Vogt
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