Marokkaner vor Gericht
Asylbewerber droht Abschiebung

Ahlen -

Einem in Ahlen lebenden Asylbewerber aus Marokko droht nach seiner Haft die Abschiebung. Am Freitag stand er vor dem Amtsgericht.

Freitag, 18.05.2018, 14:05 Uhr

Symbolbild 
Symbolbild  Foto: dpa

Kommt nach der Haft die Abschiebung? Die droht einem 20-jährigen Marokkaner, der sich am Freitag vor dem Amtsgericht wegen Erwerbs von 16,5 Gramm Haschisch verantworten musste. Das brachte ihm zusammen mit einem Diebstahl in Kamen eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten ohne Bewährung ein.

Am 5. Mai 2017 wurde das Rauschmittel bei dem jungen Mann während einer Polizeikontrolle an der Schachtstraße gefunden. „Ich habe die Drogen von einem Türken dort erworben“, räumte der Asylbewerber ein. Allerdings ist das nicht sein erster Verstoß gegen das Gesetz. Der Richter las eine lange Reihe von Vorstrafen wegen Drogen, Betrug und Eigentumsdelikten vor. Deshalb befindet sich der Mann zurzeit in Haft. Mehrfach wurden Bewährungen widerrufen. Das jetzige Urteil schließt eine weitere Strafe des Amtsgerichts Unna ein. In dem Fall hatte der Marokkaner mit einer manipulierten Garagenfernbedienung den elektronischen Abschließvorgang einer KamenerBMW-Fahrerin gestört. Danach öffnete er das Auto und entwendete einen Rucksack und ein Mobiltelefon.

Nach der Haft ist die Abschiebung vorgesehen.

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