Pfarrheim wird modernisiert
St. Elisabeth strahlt im Zeitplan

Ahlen -

Mitte Juni wird das Pfarrheim St. Elisabeth zu seinem kommenden Jubiläumsjahr wieder in neuem Glanz erstrahlen. Das Gebäude wurde vor 29 Jahren im April 1989 eingeweiht und erlebt nun seine erste große Renovierung. Seit dem 2. Mai haben die Handwerker das Gemeindezentrum in Beschlag.

Sonntag, 20.05.2018, 18:05 Uhr

55 000 Euro kosten die Renovierungsarbeiten im Pfarrheim St. Elisabeth. Sie sollen Mitte Juni abgeschlossen sein. Im Pfarrsaal wurden zur Erleichterung der Arbeiten bereits alle Möbel zusammengestellt. Der Raum wird einen festinstallierten Beamer erhalten..
55 000 Euro kosten die Renovierungsarbeiten im Pfarrheim St. Elisabeth. Sie sollen Mitte Juni abgeschlossen sein. Im Pfarrsaal wurden zur Erleichterung der Arbeiten bereits alle Möbel zusammengestellt. Der Raum wird einen festinstallierten Beamer erhalten.. Foto: Ralf Steinhorst

„Bis jetzt liegen wir voll im Zeitplan“, zeigte sich Michael Scharf vom Architekturbüro Christian Tripp zufrieden mit dem Fortgang der Arbeiten, die ein Investitionsvolumen von 55000 Euro umfassen. „30 Jahre ist hier nichts passiert“, fand Kirchenvorstandsmitglied Norbert Mende, dass es jetzt auch Zeit war, zumal der Kirchort in diesem Jahr auch sein 50-jähriges Bestehen feiert. Er hatte die Renovierung nicht nur angestoßen, sondern begleitet sie für das Gremium vor Ort. Vor zwei Jahren liefen die ersten Planungen an.

Eine der zentralen Maßnahmen war die Erneuerung der Heizungsanlage, die alte hatte mittlerweile ihre „Mucken“. Die neue Gas-Brennwerttechnik ist nicht nur energiesparend, sondern die Anlage auch um die Hälfte kleiner geworden als die Ausgediente. Einen weiteren Schwerpunkt bietet die Renovierung der Jalousien, was auch sofort beim Gang durch die Räume ins Auge fällt, weil sämtliche Rolladenkästen geöffnet sind. Diese werden auch neu gedämmt. Nicht nur dass die Rolladen gängig gemacht werden oder teilweise erneuert werden, sie werden zukünftig komplett im ganzen Haus elektronisch bedienbar sein. Daran hängt auch eine Zeitschaltuhr mit Astrofunktion, die so automatisch dafür sorgt, dass das Pfarrheim auch tagsüber hochgezogene Rolläden hat, die abends dann herunterfahren. „Wir wollen das Gebäude auch als offenes Haus von außen wirken lassen“, ist Norbert Mende diese Neuerung wichtig. Eine klemmende Eingangstür zum Gebäude? Soll in Zukunft kein Problem mehr sein, sie wird wieder gängiger gemacht.

Architekt Michael Scharf und Kirchenvorstandsmitglied Norbert Mende an der neuen Heizungsanlage.

Architekt Michael Scharf und Kirchenvorstandsmitglied Norbert Mende an der neuen Heizungsanlage. Foto: Ralf Steinhorst

Alle Wände, außer die gemauerten, erhalten einen neuen creme-weiß-farbenen Anstrich und damit einen dezenten Farbwechsel. Sämtliche Holzdecken in Esche-Weiß werden zudem grundgereinigt. Der Jugendraum erhält einen neuen Linoleumfußboden in Braun-Orange-Farbton, der Nadelfließbodenbelag hat ausgedient. Auch die teilweise zerfetzten Lampen in dem Raum werden entsorgt, es gibt nun neue. Apropos Lampen: Im ganzen Gebäude werden die Energiesparlampen durch LED-Leuchtmittel ersetzt.

Wir wollen das Gebäude aus offenes Haus von außen wirken lassen.

Norbert Mende

Der Saal erhält eine neue Verkabelung, die zum zukünftig festinstallierten Beamer an der Decke führt. In der Küche und im Jugendraum werden einige Schalter und Steckdosen umgelegt, die Küche erhält zudem eine neue Industriespülmaschine. Natürlich kommt auch neue Dekoration. Der Saal wird dezente cremeweiß-grünlich-farbene Gardinen erhalten, die restlichen Räume bekommen dagegen kräftige Farben im rot-bräunlichen Farbbereich.

Der Jugendraum wird nicht nur gestrichen. Er erhält auch neue Lampen und einen neuen Fußboden.

Der Jugendraum wird nicht nur gestrichen. Er erhält auch neue Lampen und einen neuen Fußboden. Foto: Ralf Steinhorst

Damit Besucher abends auch im Außenbereich mehr Sicht bekommen, wird im Innenhof ein neuer Flutlichtstrahler mit Bewegungsmelder angebracht. Auch die Statue der Heiligen Elisabeth wird durch eine Bodenleuchte bei Dunkelheit erstrahlen. Das Dach hingegen bleibt von den Arbeiten ausgespart. „Das haben wir kontrolliert, es ist noch dicht und gut gedämmt“, bilanzierte Michael Scharf.

Und wenn schon mal am renoviert wird, können sonstige Angelegenheiten gleich miterledigt werden. „Wir haben viel Müll entsorgt“, freute sich Norbert Mende über zukünftig mehr Platz, weil alte Turnmatten, ein alter Kicker, alte Bastelmaterialien oder nicht mehr komplette Spiele keinen Stauraum mehr belegen.

Das Pfarrheim St. Elisabeth.

Das Pfarrheim St. Elisabeth. Foto: Ralf Steinhorst

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