Drei Tage Genuss am Werseufer
Dieser Gourmetmarkt schmeckt

Ahlen -

Der Ahlener Gourmetmarkt schmeckte auch in seiner 17. Runde. Tausende kamen zu Pfingsten ans lauschige Werseufer und ließen sich verwöhnen.

Dienstag, 22.05.2018, 10:05 Uhr

Durchgehend gut besetzt: die rund 1000 Plätze am Werseufer. Drei Tage lang war die Promenade Festplatz des 17. Ahlener Gourmetmarktes. Der wurde auch von einem beständigen Frühlingswetter verwöhnt.
Durchgehend gut besetzt: die rund 1000 Plätze am Werseufer. Drei Tage lang war die Promenade Festplatz des 17. Ahlener Gourmetmarktes. Der wurde auch von einem beständigen Frühlingswetter verwöhnt. Foto: Reinhard Baldauf

Meist strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter der Gastronomen beim Gourmetmarkt: Das Schlemmen am Werseufer hinter dem Rathaus zog von Freitag bis Sonntag Tausende an. Und die waren zufrieden – und zwar nicht nur mit dem Wetter, sondern auch mit dem Speiseangebot und dem Gourmetmarkt-Wein. So mancher Dame wurde es abends allerdings zu kühl. Wirtesprecher Andreas Bockholt stellte fest: „Es war eine gute Entscheidung, eine Stunde früher zu beginnen.“

Und so war es am Freitag schon ab 19 Uhr sehr voll. Ab 21 Uhr lichteten sich die Reihen ein wenig, denn das Thermometer sank unter zehn Grad. Den echten Gourmetmarkt-Fans machte dies nichts aus. Das galt auch für den Samstagabend. Am Sonntag, der die höchsten Temperaturen brachte, wollten einige wieder einmal nicht verstehen, dass um 21 Uhr Schluss sein sollte.

17. Ahlener Gourmetmarkt

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  • Impressionen vom 17. Ahlener Gourmetmarkt Foto: Reinhard Baldauf
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Insgesamt gab es nur Lob für den diesjährigen Gourmetmarkt. Erst das zweite Mal waren Claudia Elbers (Heessen) und Ralf Frontschak (Dortmund) zu Gast. Das Paar war voll des Lobes. Sie fanden das Geschehen am Werseufer „nicht zu groß und gut gelegen“. Das war noch nicht alles. Sie befanden den Gourmet-Markt als „idyllisch und romantisch“. Beide ergänzten: „Die Getränke- und Essensauswahl ist auch gut.“

Ihren 28. Hochzeitstag feierten am Freitag Petra und Frank Dettki mit Freunden auf dem Gourmetmarkt. Begeistert waren die Besucher von der Qualität der Speisen. Ein Renner waren – der Jahreszeit entsprechend – die Spargelgerichte. Manfred Gromes: „Man kann sich so schwer entscheiden. Vieles sieht einfach gut aus. Mir schmeckt es.“

Man kann sich so schwer entscheiden.

Manfred Gromes

Das traf auch auf Rosi Briest und Irene Tuschewitzki zu. Die beiden Witwen sind regelmäßige Besucherinnen und finden die Atmosphäre sowie die Gerichte einfach toll. Klaus Sünnemann hatte seine Schwester, die in Lübeck lebt, überzeugt, den Familienbesuch zum Gourmetmarkt zu machen. „Es ist einfach lecker“, befand er. Damit war er nicht alleine. Die Frische der Speisen wurde besonders gelobt. Salih Celik vom „Lehmofen“, der das erste Mal dabei war, erklärte: „Natürlich machen wir alles frisch.“

Es ist einfach lecker.

Klaus Sünnemann

„Ich bin das erste Mal hier“, gestand Tülay Ipek aus Heessen. Die gebürtige Ahlenerin lobte das Essen: „Die Auswahl ist so vielfältig. Leider kann ich nur wenig probieren.“ Während sie als zweiten Gang Flammkuchen mit Krabben und Spinat genoss, schaute ihr Partner auf dem Smartphone das Endspiel um den DFB-Pokal.

Wie fast alle Köche musste Berthold Sudhues vom Dolberger „Gasthof zur Post“ ab und zu eine kleine Pause einlegen. Die Arbeit am Wok für die Hähnchenbruststreifen „Asia Art“ war wirklich schweißtreibend: Schwerstarbeit! Das galt auch für die frischen Reibeplätzchen aus der großen Pfanne beim Stadthallen-Restaurant. Gleich in zwei Holzöfen wurde bei Zimmermeier Flammkuchen gebacken. Trotzdem ließen sich Wartezeiten nicht vermeiden. Bei „Vedder Premiumevent“ und dem „Partyservice Struckholt“ das gleiche Bild. Kein Wunder, dass es da abgespannte, aber zufriedene Gesichter gab.

Die jüngste Besucherin in diesem Jahr war erst acht Wochen alt. Frieda verschlief den Trubel allerdings die meiste Zeit „in den Armen“ ihrer Mutter. Nach oben gab es im Alter kaum eine Grenze. Auch mit 94 Jahren schmeckte es einem Rentner sehr gut. „Beim Wein muss ich mich zurückhalten“, bedauerte er allerdings ein wenig.

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