Gourmetmarkt-Bilanz
Durchgehend dichter Dauerbetrieb

Ahlen -

Zum Essen kam er kaum, geschmeckt hat Andreas Bockholt der 17. Ahlener Gourmetmarkt dennoch. „Das war unheimlich gut“, bilanziert der Cheforganisator. Dank an die Wirte – und ans Wetter. Zwei verlässliche Partner.

Dienstag, 22.05.2018, 10:05 Uhr

So schmeckt Pfingsten. Das Werseufer war für drei Tage Pilgerstätte für Genießer. Unter ihnen Iris Grupe und Doris Eikelmann (Mitte), die auch am Montag noch mit in die Verlängerung gegangen wären, ja wenn nicht am Sonntagabend schon wieder alles vorbeigewesen wäre. Nichtsdestotrotz: Schön war‘s. Und lecker!
So schmeckt Pfingsten. Das Werseufer war für drei Tage Pilgerstätte für Genießer. Unter ihnen Iris Grupe und Doris Eikelmann (Mitte), die auch am Montag noch mit in die Verlängerung gegangen wären, ja wenn nicht am Sonntagabend schon wieder alles vorbeigewesen wäre. Nichtsdestotrotz: Schön war‘s. Und lecker! Foto: Ulrich Gösmann

Stressfrei war‘s, sagt Andreas Bockholt nach dreitägigem Genussmarathon. Obwohl der Sprecher der Wirtegemeinschaft selbst kaum zum Essen kam, wie er schmunzelnd anmerkt, verlief der 17. Ahlener Gourmetmarkt so ganz nach seinem Geschmack. Einzig bei den Temperaturen hätten es in den Abendstunden drei Grad mehr sein dürfen, um noch etwas länger lauschig zu verweilen. Doch daraus Kritik abzuleiten, hieße bei konstant schönem Frühlingswetter das Haar in der Suppe zu suchen. Deshalb: alles perfekt!

Das Wetter – diesmal ein verlässlicher Partner nach Jahren der Unbeständigkeiten und Wolkenbrüche. „Das spiegelt sich auch in den durchgängigen Besucherzahlen wider“, sagt Bockholt am Sonntagabend drei Stunden vor seinem organisatorischen Zieleinlauf. Absolute Spitzenzeiten habe es diesmal nicht gegeben. Freitag- und Samstagabend gleichauf, der Festplatz kontinuierlich gut besucht. Und immer wieder Gruppen von Radlern, die auf dem Werseradweg spontan vom Sattel stiegen, um Rast zu machen. Viele Auswärtige – darunter immer wieder Beckumer – seien positiv überrascht gewesen, auf ihrer Strecke so unverhofft einen Gourmetmarkt vorzufinden, den sie selbst nicht auf dem Tacho hatten.

17. Ahlener Gourmetmarkt am Sonntag

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  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
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  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
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  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
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  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann
  • Momentaufnahmen vom Ahlener Gourmetmarkt am Pfingstsonntag Foto: Ulrich Gösmann

„Vom Ablauf her merkt man, dass alles routiniert ist“, lobt der Cheforganisator das „Hand in Hand“ seiner Mitstreiter – und die Hilfsbereitschaft unter Kollegen insbesondere den Gastronomen gegenüber, die erstmals mit dabei seien. Bockholt: „Das war unheimlich gut.“

...für mich eine der schönsten Veranstaltungen in Ahlen.

Iris Grupe

Lob auch von den Gästetischen. Iris Grupe und Doris Eikelmann sind auch am Sonntag wieder zur Stelle, hätten sich sogar noch den Pfingstmontag am Werseufer vorstellen können, das nach ihrer Meinung viel zu wenig genutzt werde. Warum nicht mal eine Cocktailbar oder etwas Kulturelles an diesem doch so wundervollen Standort? Der Gourmetmarkt – „für mich eine der schönsten Veranstaltungen in Ahlen“, lobt Iris Grupe. Augenzwinkernd merkt sie an: „Noch schöner wäre es, wenn die Portionen nur halb so viel kosten und etwas kleiner wären.“ Dann könne man auch an anderer Stelle noch das eine oder andere Gericht probieren. Vielleicht eine Anregung. . .?

Aufs nächste Stadtfest an selber Stelle sind die beiden Ahlenerinnen mehr denn je gespannt. Dem Marienplatz als Alternative zum Bauplatz Marktplatz – da sind sie einer Meinung – trauern sie keine Träne hinterher. Hier am Werseufer sei‘s doch viel schöner.  

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