Verein „Pro Ahlen“ zu Gast im Kunstmuseum
Offen für „frisches Blut“

Ahlen -

Der Bürgermeister vor der Kulisse der Fördertürme auf der Zeche, der Stadtbaurat in Gummistiefeln auf der Baustelle des künftigen Baubetriebshofes – die „Hauptrollen“ sind prominent besetzt in einem neuen Imagewerbefilm über den Wirtschaftsstandort Ahlen, der am Montagabend auf der Mitgliederversammlung des Vereins „Pro Ahlen“ im Kunstmuseum seine Uraufführung erlebte.

Dienstag, 12.06.2018, 22:00 Uhr

Direktor Burkhard Leismann (r.) und die Förderkreisvorsitzende Silke Anna Linnemann (3.v.r.) begrüßten im Kunstmuseum Bürgermeister Dr. Alexander Berger (2.v.r.) sowie den Vorstand von „Pro Ahlen“ mit (v.l.) Peter Schmidt, Carsten Heitfeld, Susanne Block, Jennifer Hartmann und Bernd Münstermann.
Direktor Burkhard Leismann (r.) und die Förderkreisvorsitzende Silke Anna Linnemann (3.v.r.) begrüßten im Kunstmuseum Bürgermeister Dr. Alexander Berger (2.v.r.) sowie den Vorstand von „Pro Ahlen“ mit (v.l.) Peter Schmidt, Carsten Heitfeld, Susanne Block, Jennifer Hartmann und Bernd Münstermann. Foto: Peter Harke

Ein Jahr währt ihre Amtszeit noch, bis 2019 sind Peter Schmidt als 1. Vorsitzender und Bernd Münstermann als sein Stellvertreter gewählt. Dann wollen beide zwar gerne weiter bei „Pro Ahlen“ mitarbeiten, aber nicht mehr an vorderster Front. Das kündigte Schmidt auf der Mitgliederversammlung am Montagabend im Kunstmuseum an. Es mache ihnen zwar noch Spaß, und das Feedback sei auch positiv, erklärte er, aber jeder Verein brauche mal „frisches Blut“ und neue Ideen. Man werde sich daher nun auf die Suche nach geeigneten Kandidaten machen. Schon vor zwei Jahren hatten Schmidt und Münstermann eigentlich aufhören wollen, damals aber keine Nachfolger gefunden.

Für eine Verjüngung des Vorstands plädierte auch Susanne Block. Sie stellte sich aber noch einmal als Sprecherin für den Handel für weitere drei Jahre zur Verfügung und wurde ebenso einstimmig bestätigt wie Carsten Heitfeld (Freiberufler) und Hans-Edgar Behrens (Handwerk). Jennifer Hartmann (Kaufleute) und Thomas Heuser (Industrie) standen noch nicht zur Wiederwahl.

In seinem knappen Rechenschaftsbericht hatte Peter Schmidt zuvor noch einmal die Veranstaltungshighlights des vergangenen Jahres in Erinnerung gerufen wie die 7. „Neue Ahlener Woche“, den 41. „Pöttkes- und Töttkenmarkt“ und den „Ahlener Advent“. Für die Gewerbeschau wie für den Weihnachtsmarkt stellte der Vorsitzende eine Weiterentwicklung der Konzepte in Aussicht, dafür werde „Pro Ahlen“ auch Geld in die Hand nehmen.

Schmidt verwies darauf, dass der Verein sich mit 8500 Euro an der Einrichtung von bisher vier E-Bike-Ladestationen am Schöneberger Platz, am Alten Hof, auf der Zeche und in der Langst beteiligt habe. Das Ergebnis der jüngsten Investition in Höhe von 2500 Euro war im Anschluss an die Regularien zu besichtigen: Stefan Braunsmann („media-continuo“) präsentierte erstmals einen neuen dreiminütigen Imagefilm über den Wirtschaftsstandort Ahlen, für den er ein Jahr zuvor auf der Versammlung von „Pro Ahlen“ im Lokschuppen die ersten Bilder eingefangen hatte. Es habe „großen Spaß gemacht“, so Peter Schmidt, dieses Projekt gemeinsam zu entwickeln und zu realisieren, auch wenn man am letzten Drehtag vor der neuen Leifeld-Montagehalle tüchtig gefroren habe.

Wir haben insgesamt gut gewirtschaftet.

Bernd Münstermann

Leisten kann „Pro Ahlen“ sich all das, weil die Mitgliedsbeiträge die finanzielle Basis sichern und das Minus beim Jahresergebnis mehr als ausgleichen. „Wir haben insgesamt gut gewirtschaftet“, stellte 2. Vorsitzender Bernd Münstermann fest. Das bestätigte Stefanie Schürmann, die zusammen mit Berni Recker die Kasse geprüft hatte – „ohne Beanstandung“, wie sie zu Protokoll gab. Zu neuen Kassenprüfern wurden später Anne Bäumer und Oliver Rasfeld gewählt.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger übernahm es, die Entlastung des bisherigen Vorstandes zu beantragen, die einstimmig erfolgte. Berger dankte dem ganzen Team für seine engagierte Arbeit und hielt fest, „Pro Ahlen“ sei ein wichtiger Akteur in der Stadt – „nicht wegzudenken“.

Zur „Selbstverständlichkeit“ ist nach den Worten von Burkhard Leismann auch das Kunstmuseum Ahlen längst geworden, das im Dezember sein 25-jähriges Bestehen feiern können wird. Leismann, ebenso lange Direktor des Hauses, hielt einen informativen Vortrag zum Thema „Private Kunstförderung am Beispiel des Kunstmuseums Ahlen“ und lud im Anschluss noch zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung ein, bevor der Abend mit einem Umtrunk in der Vinothek „Chagall“ ausklang.

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