Kunstmuseum
Relikte vergangener Zeit

Ahlen -

Die „Sammlung plus“ im Kunstmuseum wird fortgesetzt. Ab 22. Juli sind Werke zu sehen, die das Künstlerduo Ines Braun und Iris Stephan ausgewählt hat.

Samstag, 07.07.2018, 22:50 Uhr

Mit dem Ölgemälde „Paysage“ aus dem Jahr 1885 verfügt das Kunstmuseum Ahlen in seinem Bestand auch über ein Werk des bedeutenden französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir. Es wird im zweiten Teil der Ausstellungsreihe „Sammlung plus“ zu sehen sein.
Mit dem Ölgemälde „Paysage“ aus dem Jahr 1885 verfügt das Kunstmuseum Ahlen in seinem Bestand auch über ein Werk des bedeutenden französischen Impressionisten Pierre-Auguste Renoir. Es wird im zweiten Teil der Ausstellungsreihe „Sammlung plus“ zu sehen sein. Foto: KMA

Nach der Finissage der Ausstellung „Horizonte“ mit Werken von Klaus Staudt am Sonntag, 8. Juli, ab 11 Uhr, musikalisch begleitet von Jürgen Bleibel am Klavier und Ansgar Elsner auf dem Saxofon, wird die „Sammlung plus“ im Kunstmuseum Ahlen ihr Gesicht verändern. Im zweiten Teil werden ab dem 22. Juli Werke, die das Künstlerduo Ines Braun und Iris Stephan ausgewählt hat, gezeigt. Sie treten mit Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseum Ahlen in den Dialog und gestalten die Sammlungspräsentation wiederum völlig neu.

Die Kölner Künstlerinnen arbeiten seit rund zehn Jahren als Team zusammen. Ihr erstes gemeinsames Ausstellungsprojekt verwirklichten sie im Jahr 2009 im Fürstlichen Tropenhaus zu Sayn Wittgenstein, unter dem Titel „Aberglaube“ waren sie 2016 im Stadtmuseum Siegburg und im Museum für Alltagskultur in Peine zu sehen.

Ihre Vorlieben für Themen aus der Natur, der Psychologie und Kulturgeschichte, aber auch die Arbeit mit objets trouvés ähneln sich. Fundstücke und Alltagsge­genstände werden verwandelt und neu kombiniert oder auf eigenwillige Weise in künstlerische Prozesse integriert. Die Tradition des Sammelns spielt auch für Ines Braun und Iris Stephan eine wichtige Rolle. Die meisten Dinge, die sie selbst faszinieren, erzählen Geschichten, sind selbst Relikte einer vergangenen Zeit und transportieren bestimmte Inhalte. So auch in der Ausstellung „Paartherapie“, wo die Künstlerinnen mit selbst gewählten Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseum Ahlen in den Dialog treten. Ihre sogenannten „Raumpaten“ sind Inspirationsquell für neue Bilder, Objekte sowie raumfüllende Installationen. Subtiler Humor und eine spielerische Ironie begleiten den Perspektivwechsel, den ihre In­terventionen auslösen.

Die Besucher erwartet eine außergewöhnliche Präsentation und eine hintersinnige Beschäftigung mit bekannten Bildern und Motiven aus der Kunstgeschichte von Albrecht Dürer bis Auguste Renoir.

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