Wulfbert-Denkmal enthüllt
So wird Geschichte greifbar

Vorhelm -

Der Heimatforschung von Hermann Honermann ist es zu verdanken, dass die Vorhelmer wissen, dass Wulfbert ihr ältester belegbarer Dorfbewohner ist. Als Geschenk zum 80. Geburtstag des Altpfarrers wurde das Wulfbert-Denkmal am Samstagabend auf dem Vorplatz zur St.-Pankratius-Kirche enthüllt.

Montag, 13.08.2018, 07:30 Uhr

Für Initiatoren und Förderer ein großer Tag: Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum, Josef Remmert, Rita Pöppinghaus-Voss, Hermann Honermann, Willi Wienker und Roland Klein (v.l.).
Für Initiatoren und Förderer ein großer Tag: Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum, Josef Remmert, Rita Pöppinghaus-Voss, Hermann Honermann, Willi Wienker und Roland Klein (v.l.). Foto: Ralf Steinhorst

„Da ist er, unser Wulfbert!“, zeigte sich Honermann nach der Enthüllung des Denkmals zusammen mit dem Heimatvereinsvorsitzenden Willi Wienker hocherfreut. In dieser Form bleibe Geschichte greifbar, betonte er, schließlich könne ein Ereignis wie die Wallfahrt des Wulfbert zum Grab des Heiligen Ludgerus vor 1154 Jahren im heutigen Essen-Werden schnell in Vergessenheit geraten. „Denn an das Jahr 864 kann sich niemand erinnern“, fügte er augenzwinkernd an.

Josef Remmert, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine, würdigte Hermann Honermann für seine Heimatforschung: „Er hat den allerersten Bewohner Vorhelms identifiziert.“ Das sah auch die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voß so, mit der Einweihung werde auch die Arbeit von Hermann Honermann gewürdigt. „Die Erforschung der Lokalgeschichte stärkt die eigene Identität“, erfüllte für sie das Wulbert-Denkmal aber auch für das Leben in der Dorfgemeinschaft eine wichtige Funktion, da die Kenntnis der eigenen Wurzeln wichtig sei. Auch den Sponsoren sagte Pöppinghaus-Voss für die Ermöglichung des Projekts Dank. Allein die Sparkassen-Stiftung mit 15000 Euro und die Stadt Ahlen mit 5000 Euro steuerten einen Großteil der Summe bei.

Die Erforschung der Lokalgeschichte stärkt die eigene Identität.

Rita Pöppinghaus-Voss

„Vorhelm lebt!“, fand Sparkassen-Vorstandsmitglied Roland Klein mit der Enthüllung der Gedenksteins bestätigt, wozu sein Unternehmen gerne beitrage. So müssten sich die Vorhelmer keine Gedanken machen, dass sie dem Geldinstitut mit ihren Förderanträgen „auf die Nerven gehen könnten“.

Der Heimatvereinsvorsitzende Willi Wienker war ebenso froh, dass das Projekt umgesetzt werden konnte: „Es ist ein besonderer Tag für Vorhelm.“ Als Hermann Honermann im vergangenen Jahr die Erstellung eines Wulfbert-Denkmal vorschlug, habe der Heimatverein dies sofort befürwortet. Drei Künstler haben Vorschläge zur Gestaltung un­terbreitet, der Entwurf des Ennigerlohers Wolfgang Lamché überzeugte am meisten. Denn auf ihm ist nicht nur Wulfbert mit seinem geheilten Sohn Amulger dargestellt, sondern auch das Grab des Heiligen Liudger in Essen-Werden. Dazwischen ziehen viele Pilger zwischen beiden Orten hin und her. Die Jahreszahl 864 rundet schließlich das Gesamtbild auf der Messingplatte ab.

Wulfbert-Denkmal in Vorhelm enthüllt

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  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Enthüllung des Wulfbert-Denkmals war das schönste Geschenk für Altpfarrer Hermann Honermann zum 80. Geburtstag. Foto: Ralf Steinhorst

Wer am Wulfbert-Denkmal verweilen möchte, kann es sich auf einer Bank daneben bequem machen. Die hatte zur Überraschung aller Projektbeteiligten der Kirchenvorstand von St. Pankratius kurzfristig gespendet.

Während das Jagdhornbläsercorps St. Hubertus Enniger-Vorhelm die Feier eingeleitet hatte, beschloss sie der Kirchenchor St. Cäcilia mit dem Heimatlied „Vorhelm, wie schön bist du“. Darin war eigens eine neue Strophe zur Sage von der Wallfahrt des Wulfbert mit eingearbeitet.

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