Ahlen
Di., 09.03.2010
Denkmalschützer prüfen Förderung von Haus Holtermann
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Ahlen - Drinnen ist noch nichts entschieden - im Haus Holtermann, das zuletzt Beumer-Bettenhaus war. Und draußen ebenso wenig.
Dennoch scheint ein weiterer Schritt nach vorne gemacht worden zu sein. In diesen Tagen zog das Gebäude fachkundige Blicke auf sich. Vertreter der Stadt, des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege sowie der Bezirksregierung trafen sich unter der Regie der obersten Denkmalschützerin des Landes, Ministerialrätin Dr. Brigitta Ringbeck aus dem Städtebauministerium in Düsseldorf, zu einem Ortstermin auf dem Marktplatz. Gemeinsam erörterte man die Frage, ob die mit weit über 300 000 Euro hochgerechnete Renovierung der maroden Fassade mit Landesmitteln gefördert werden kann, um die Belastung des Eigentümers abzufedern, wie Bürgermeister Benedikt Ruhmöller im „AZ“-Gespräch erklärte. Eine Entscheidung fiel noch nicht. Der Verwaltungschef zeigt sich aber guten Mutes: „Die Tendenz geht dahin, dass das Land die Sache unterstützen will.“ Hinter die zeitliche Frage setzte Ruhmöller ein „möglichst zügig“, um das Gebäude nicht unnötig lange leer stehen zu lassen. Erst wenn die Fassaden-Frage geklärt sei, könne und werde sich wohl auch drinnen etwas tun.
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