Ahlen
Di., 09.03.2010
Dolberg: Offenbar keine Chance für östlichste Ostumgehung
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Dolberg - Die Pläne der Bürgerinitiative Ostumgehung sind so gut wie vom Tisch: CDU und SPD gaben am Dienstagabend im Ortsausschuss mit ihren zusammen acht Stimmen das vom Vorsitzenden Heinrich Artmann angeregte „Stimmungsbild“ ab. Angesichts des Parteienproporzes auch im Rat ist klar, dass die BI-Trasse für den Flächennutzungsplan - erheblich östlich der bislang zwischen Friedhof und Zechenbahnradweg geplanten Streckenführung - politisch chancenlos zu sein scheint.
Eineinhalb Stunden hatte sich der Ausschuss zunächst Fakten vom Verkehrsbüro nts erklären und Details des eigens für die strittige Linienführung ausgearbeiteten Gutachtens angehört und debattiert.
Arne Engelbrecht von der BI Ostumgehung reichten die vom Gutachter angeführten Gründe gegen eine (unterm Strich deutlich teurere) BI-Variante nicht. Seiner Meinung nach sei die Trasse nicht nur „unter monetären Gesichtspunkten“ zu sehen, sondern vor allem wegen ihrer Entlastungsfunktion für den Menschen. Doch die Probleme sahen weder CDU noch SPD. Selbst eine relativ nahe an der Langen Wand gebaute Ostumgehung, so sie denn überhaupt kommt, werde verträglich zu bauen sein (Bericht folgt).
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