Ahlen

So., 05.07.2009

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Henkes zu Gast bei Horst Köhler

Jürgen Henke und seine Frau Barbara genossen das Flair an der „Tafel der Demokratie“.Foto: (Caroline Hube)
Von Sabine Tegeler

Ahlen / Berlin - „Super!“ Ein Wort sagt alles. Jürgen Henke und seine Frau Barbara haben ein Wochenende hinter sich, von dem es viel zu erzählen gibt. Schließlich tafelt man ja nicht alle Tage mit dem Bundespräsidenten.

Jürgen Henke, Geschäftsführer der Metallwerke Renner, gehörte zu den 50 Lesern der Zeitungsgruppe Münsterland, die am Freitagabend an der „Tafel der Demokratie“ Platz nahmen - eine Einrichtung, die Bundespräsident Horst Köhler erstmalig zu seiner Amtseinführung ausrichtete und nun - mit Beginn seiner zweiten Amtszeit - wiederholte. Insgesamt durften 1500 Gäste aus ganz Deutschland, darunter auch viele Prominente, mit Horst Köhler den Abend verbringen. Direkt am Brandenburger Tor.

Die Promis saßen dabei beim „gemeinen Volk“: „Uns direkt gegenüber saß Franz Zander“, berichtete Jürgen Henke am Sonntag „live“ aus Berlin, „der war sehr sympathisch.“ Ebenso wie der Gastgeber selbst: Horst Köhler habe sich sehr volksnah und freundlich gezeigt, habe sich für seine Gäste auch viel Zeit genommen und sich ihre Anliegen angehört.

Jürgen Henke selbst hat ein längeres Gespräch mit dem CDU-Politiker Rupert Polenz geführt und das mit einem handfesten Ergebnis: Rupert Polenz habe der Ahlener Firma Renner einen Besuch zugesagt.

Ein echter Sympathieträger sei übrigens auch der Kabarettist Eckhard von Hirschhausen: „Der hat da eine Rede gehalten, auf seine eigene, typische Art - einfach stark.“ Weniger begeistert war das Ehepaar Henke allerdings von Fernsehkoch Johann Lafer. Der habe zu schnell geprochen und zu hektisch. „Der sollte besser bei seinem Metier bleiben.“

Apropos Koch - was gab es denn eigentlich zu essen an der Tafel der Demokratie? „Erbsensuppe vom Adlon“, erzählt Jürgen Henke und muss gleich noch mal bei seiner Frau nach der Vorspeise fragen: „Was war das noch mal?“ Barbara Henke hilft weiter: „Sülze. Mit Seekrabben.“ Ach, ja. Als Hauptspeise kamen dann also 700 Liter Erbsensuppe mit Kalbstafelspitz auf die Teller und zum Abschluss Kuchen. Alles zubereitet vom Chefkoch der Nobelherberge „Adlon“.

„Aber wir waren ja nicht da, um uns satt zu essen“, schmunzelt der Ahlener Unternehmer durchs Telefon: die Gespräche, das Flair am Brandenburger Tor, die ganze Veranstaltung hätten das Essen wahrlich in den Hintergrund treten lassen.


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