Ahlen
Do., 11.03.2010
Strom auf und unter Dolberger Hallendach
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Dolberg - Als Sandra Placke mit ihrem kurzen Vortrag fertig war, gab es überall im Tagungsraum der Freiwilligen Feuerwehr beifälliges Nicken. „Das ist doch ein schönes Ergebnis für Dolberg“, fasste Ortsausschussvorsitzender Heinrich Artmann zusammen. Tatsächlich bringt die zeitliche Vorverlegung der Dachsanierung an der Mehrzweckhalle einen Kostenvorteil, so dass Placke, die zuständige Mitarbeiterin des Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements, noch einen Trennvorhang und eine optimierte Beleuchtung in den durch das Konjunkturpaket II möglichen Projekten für Dolberg unterbringen kann.
210 000 Euro, so Placke Dienstag im Ortsausschuss, kostet es, der Halle ein neues Stahl-Sandwich-Dach zu geben. Das hat eine Zwischendämmung aus 14 Zentimetern, womit Harald Krämers (SPD) Bedenken erledigt waren, bei Regen könnte es in der Halle „trommeln“. Verbesserte Lichtausbeute und maximale Wärmedämmung sind die bekannten Vorteile. Neu war Jochen Rabes Nachricht, dass Schützenverein und SV Eintracht eine Photovoltaikanlage daraufsetzen werden. In einer Runde beim Bürgermeister, erklärte Heinrich Artmann, habe man trotz Interesses anderer Betreiber für die örtliche Initiative entschieden.
Der Erlös aus der Stromerzeugung soll die Kosten des Hallenbetriebs reduzieren helfen, also den Vereinen zufließen. „Mehr Gewinn kann für Dolberg nicht herauskommen“, so Artmann zufrieden. Über die Entfernung einiger großkroniger Bäume vor der Halle werde man noch reden müssen, meinte Bernd Döding von der Stadtverwaltung, der an entsprechende Wünsche von Bürgern in der ganzen Stadt erinnerte. Aber Schützenvereinschef Rabe wie CDU-Parteifreund Theo Kerkmann beruhigten. Zum einen habe es schon vor Jahren Neupflanzungen gegeben, die jetzt Platz brauchten, zum anderen seien einige alte Bäume ohnehin schlagreif: „Wir fällen keinen Baum für die Photovoltaikanlage“, so Kerkmann.
Für rund 70 000 Euro, hatte Sandra Placke noch aufgezählt, erhält der Turnhallen-Umkleidetrakt der Lambertischule einen Komplettumbau - inklusive einer separaten Toilette für den Jugendraum. Die ist momentan noch schräg gegenüber im Schulkeller untergebracht, was den Rückbau des ansonsten nicht mehr nötigen Sanitärtraktes noch verhindert.
Die alten Einscheibenfenster des Versammlungsraums im Feuerwehrhaus gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Eine örtliche Firma hat den Auftrag zum Ersatz durch zeitgemäße Doppelverglasung auch der beiden Fenster im WC-Trakt.
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