Hof Weißen in Eickendorf
Di., 31.01.2012
Reitanlage für 50 Pensionspferde
Auf dieser Wiese südlich des Eickendorfer Weges soll die Reitanlage entstehen. Im Hintergrund liegt der Hof Weißen.
Drensteinfurt -
Auf dem Hof Weißen in Eickendorf entsteht eine Reitanlage für 50 Pensionspferde. Vier neue Gebäude werden westlich des Hofes errichtet.
|
|
Am Hof Weißen südlich des Eickendorfer Weg (K 21) und östlich der Bundesstraße 58 entsteht eine Reitanlage für 50 Pensionspferde. Dafür haben die Mitglieder des Bauausschusses am Montag den Weg frei gemacht, in dem sie das gemeindliche Einvernehmen erteilten.
Architekt Andreas Heupel stellte das Projekt in der Alten Post kurz vor. Die existierende Hofanlage wird saniert. Die neue Reitanlage mit vier Bauten ist zwischen dem Hof und der B58 geplant. „Wir wollen durch vier Gebäude eine Platzsituation mit zentralem Innenhof schaffen“, erklärte der Architekt. Neben einer Bewegungshalle mit Longierhalle, Ställen mit Offen- und Boxenstallbereichen sind zwei Hallen zur Lagerung von landwirtschaftlichen Maschinen und Stroh vorgesehen. In einer schon auf dem Hof Weißen bestehenden Scheune sind ein Stutenstall, eine Garage und zwei Wohnungen für einen Mitarbeiter und Feriengäste geplant.
Die Reithalle erhält zur Stadtseite eine große Glasfront. Die Fassaden werden verklinkert und an die Gebäude der Umgebung angepasst. Die Dächer werden mit Zinkblech gestaltet.
Andreas Treydte (Grüne) kritisierte, dass 20 000 Quadratmeter Fläche für 50 Pferde versiegelt würden. Dort werde eine Fläche zugebaut wie im Baugebiet Berthas Halde. „Mit diesem Flächenfraß sind wir in keiner Weise einverstanden“, stellte Treydte klar.
Georg Feldmann (CDU) freute sich, dass neue Arbeitsplätze geschaffen würden. Außerdem passe das Vorhaben in die westfälische Reitkultur.
„Das ist eine Bereicherung für Drensteinfurt“, freute sich Andreas Kurzhals (FDP). Durch die hohe Investition würden neue Jobs geschaffen, hob er hervor. Mit diesem Projekt entstünde in Drensteinfurt die 15. Reithalle. Bislang würde alle ausgenutzt.
Gegen die Stimmen der Grünen wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.