Neujahrsempfang des Löschzuges
Di., 31.01.2012
2372 Stunden im Einsatz
Der Rinkeroder Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr hatte zum Neujahrsempfang eingeladen.
Rinkerode -
69 Mal musste der Rinkeroder Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr im vergangen Jahr ausrücken – 13 Mal weniger als 2010. Insgesamt 2372 Einsatz- und Übungsstunden wurden von den Wehrleuten im Jahr 2011 geleistet. Das berichtete Löschzugführer Winfried Husmann beim Neujahrsempfang.
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„2011 war für uns ein sehr ruhiges und damit auch gutes Jahr“, berichtete Löschzugführer Winfried Husmann beim mittlerweile achten Neujahrsempfang der Freiwilligen Feuerwehr im Rinkeroder Pfarrzentrum. In seinem Einsatzbericht über das Jahr 2011 verzeichnete Husmann unter anderem acht Brandeinsätze, fünf Verkehrsunfälle und 42 First-Responder-Einsätze.
„Insgesamt sind wir 69 Mal ausgerückt – im Vergleich zu 82 Einsätzen im Jahr 2010“, berichtete Husmann. 2372 Einsatz- und Übungsstunden haben die 46 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer des Löschzuges Rinkerode geleistet.
Im Jahresrückblick erwähnte Husmann zum Beispiel den Leistungsnachweis im Mai sowie die Unterstützung durch die Rinkeroder First-Responder-Gruppe bei zwei Spielen der Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Mönchengladbach.
Das letztjährige Highlight bildete die gemeinsame Einsatzübung mit dem Löschzug Münster-Häger im Juli. In der ehemaligen Gaststätte Lüningmeyer wurden bei einem simulierten Brand die Organisations-, Lösch- und Rettungsmaßnahmen geprobt. Die Gemeinschaft pflegten die Wehrleute bei einem Wochenendausflug nach Frankfurt im Oktober.
Im Ausblick auf den weiteren Verlauf des Jahres sind bisher die Beschaffung neuer Dienstbekleidung durch die Stadt sowie der Leistungsnachweis im Mai in Drensteinfurt geplant. Die Jugendfeuerwehr Rinkerode feierte 2011 mit einem großen Empfang im November ihr 30-jähriges Bestehen. Ihre Aktionen wie etwa das Weihnachtsbaumsammeln mit mehr als 900 Bäumen waren wieder ein voller Erfolg.
Bürgermeister Paul Berlage hob in seiner Rede nochmals das freiwillige Engagement der Feuerwehrleute hervor und bedankte sich bei allen für ihre geleistete Arbeit. Er berichtete von Investitionen der Stadt in die Feuerwehr Drensteinfurt, also in alle drei Löschzuge, in Höhe von rund 230 000 Euro.
Ein Problem sieht Berlage allerdings in der fehlenden Tagesbereitschaft der Löschzüge. „Wir sind eine Pendlergemeinde, und deshalb ist es schwer, auch tagsüber die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten. Dieses Problem müssen wir versuchen, zu lösen“, so Berlage. Die Umbaumaßnahmen an den Gerätehäusern in Rinkerode und Walstedde seien so gut wie abgeschlossen, und das größte Projekt, der Bau des neuen Gerätehauses in Drensteinfurt, sei für 2015 vorgesehen.
Der neue Rinkeroder Ortsvorsteher Bernhard Stückmann bedankte sich in seiner Ansprache für die Arbeit der Feuerwehr und betonte auch die Dankbarkeit und das Vertrauen der Rinkeroder Bürger in den heimischen Löschzug.
