Antrag soll weitere Nutzung sichern

Fr., 03.02.2012

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.

Artikelbewertung

„Ja“ zur Kulturscheune

Antrag soll weitere Nutzung sichern : „Ja“ zur Kulturscheune

Götz Alsmann gehörte bereits zu den Gästen in der Kulturscheune, deren Betrieb nun durch einen neuerlichen Antrag gesichert werden soll. Foto:

Walstedde - 

Eine kulturelle Bereicherung für die Einen, eine unerträgliche Lärmbelästigung für die Anderen: Über die Walstedder Kulturscheune wurde bereits so eine Male diskutiert. Jetzt stellen sich Stadt und Politik auf die Seite der Betreiber, in dem sie einen entsprechenden Antrag zur weiteren Nutzung unterstützen.

Von Dietmar Jeschke

Götz Alsmann war schon da. Ebenso wie das „Ensemble Hosoo und Transmongolia“. Doch nicht nur den Profis gehörte die Bühne in der Walstedder Kulturscheune, bot sie auch den Grundschülern den passenden Rahmen für die Aufführung ihrer Musicals.

Google-Anzeigen

Eine kulturelle Bereicherung für ein 3000 Seelen-Dorf, sind sich nicht nur eingefleischte Kulturfans, sondern auch zahlreiche Eltern und Kinder einig. Unerträgliche Lärmbelästigung, vor allem an Wochenenden und in den Abendstunden, monieren dagegen einige Anwohner, die sich seit Monaten offen gegen den weiteren Betrieb der Scheune zur Wehr setzen. Mit Erfolg, mussten doch bereits einige Veranstaltungen abgesagt oder verlegt werden.

Zum Unmut der Besucher und Betreiber, die viel Herzblut in das Projekt investiert hatten und die Scheune gerne weiter betreiben möchten. Was mit Rückendeckung von Politik und Verwaltung nun auch möglich zu sein scheint. Wie Bürgermeister Paul Berlage am Donnerstagabend im Kulturausschuss mitteilte, haben die Betreiber der Kulturscheune mittlerweile einen Antrag auf Erweiterung der Nutzungsgenehmigung gestellt. Mit der Zusicherung, dass die Zahl der Veranstaltungen auf zehn pro Jahr begrenzt und spätestens um 22 Uhr „Schicht“ ist. Zudem soll die Innenlautstärke nicht über 93 Dezibel liegen. „Ein Antrag, der genehmigungsfähig ist, wenn ein öffentliches Interesse vorliegt. Wir haben dies bejaht und würden uns freuen, wenn sich der Ausschuss dem anschließen würde“, erklärte Bürgermeister Paul Beralge. Eine Bitte, dem die Fraktionen ohne Wenn und Aber nachkamen.


Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Artikel



Standort

 

WN-Markt Anzeigen

Schnäppchen, Reisen und Bekanntschaften in Ihrer Nähe

WN-Aktionen

Immer mehr drin
Exklusive Angebote für WN-Kunden - wie funktioniert das? mehr...
Anzeige