Schlittschuhlaufen
Mo., 06.02.2012
Werse besonders gefährlich
Fußspuren zeugen davon, dass es einige Drensteinfurter bereits riskiert haben, die Werse zu betreten.
Drensteinfurt -
Die Gewässer in Drensteinfurt sind zugefroren. Einige Schlittschuhläufer wagen sich bereits aufs Eis. Doch es lauern Gefahren.
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Den Eislauffreaks juckt es unter den Fingernägeln. Seit knapp zwei Wochen ist es klirrend kalt. Die Sonne scheint. Ideales Wetter also, um auf Kufen übers Eis zu flitzen.
Doch der Schein trügt. Vielerorts ist das Eis noch nicht dick genug. Die Gefahr besteht, einzubrechen. Was schlimme Folgen haben kann. „Wir können die Eisflächen schon aus haftungsrechtlichen Gründen nicht freigeben“, sagt Bürgermeister Paul Berlage, der gut verstehen kann, dass die Menschen das Eis betreten wollten.
Am Wochenende haben schon viele Drensteinfurter das – eigentlich abgesperrte – Regenrückhaltebecken am Merscher Weg zur Schlittschuhbahn gemacht. Der Bürgermeister warnt davor, die Fläche als sicher anzusehen, weil der Wasserstand immer variieren könne.
Noch gefährlicher sei das Betreten der Werse, weil es sich um ein Fließgewässer handele. Im Bereich des Hauses Steinfurt zeugen aber Fußspuren davon, dass sich einige Drensteinfurter bereits ins Gefahr begeben haben.