Schulleiterinnen

Do., 02.02.2012

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Greiwe und Hosbach gehen

Schulleiterinnen : Greiwe und Hosbach gehen

Ellen Greiwe übernimmt eine neue Gesamtschule. Foto:

Drensteinfurt - 

Die Leiterinnen von Real- und Hauptschule, Ellen Greiwe und Martina Hosbach, werden nicht an die neue Sekundarschule wechseln. Greiwe wird „Chefin“ der neuen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum. Hosbach kündigte an, Drensteinfurt ebenfalls verlassen zu wollen – Ziel noch unbekannt.

Von Stefan Kroes

Ellen Greiwe und Martina Hosbach werden definitiv nicht die Leitung der neuen Sekundarschule in Drensteinfurt übernehmen. Realschulleiterin Ellen Greiwe wechselt als „Chefin“ im Sommer an die neue interkommunale Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum. Hauptschulrektorin Martina Hosbach kündigte im Gespräch mit unserer Zeitung an, sich nicht auf die Stelle des „Teamschulleiters“ bewerben zu wollen. Sie habe interessante Stellen außerhalb Drensteinfurts in Aussicht.

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Am Dienstagabend hat der von den beiden Städten Beckum und Ennigerloh gegründete Zweckverband dem Vorschlag der Bezirksregierung in Münster einstimmig zugestimmt, Ellen Greiwe als Leiterin der Gesamtschule einzusetzen. Das berichtete Dietrich Scholle, Leiter des Dezernats Schulaufsicht – Gesamtschulen, Gemeinschaftsschulen und Sekundarschule – bei der Bezirksregierung.

Am 1. August wird Ellen Greiwe ihre neue Stelle offiziell übernehmen. Bis dahin soll sie sich aber schon um das Anmeldeverfahren und den Aufbau der Gesamtschule kümmern. Dafür erhält sie eine Entlastung von neun Wochenstunden. Ihr Schwerpunkt liegt aber weiter an der Drensteinfurter Realschule.

Ob Greiwes Stellvertreterin Inge de Lange neue Realschulchefin wird, ist offen. „Sie wird die Leitung kommissarisch übernehmen, bis die Stelle neu besetzt wird“, erklärte Scholle.

Leicht ist Ellen Greiwe die Entscheidung nicht gefallen, Drensteinfurt nach vier Jahren zu verlassen. „Eigentlich wollte ich hierbleiben. Ich habe in der Arbeitsgruppe viel Zeit und viele Ideen in die neue Schule investiert“, sagt sie. „Ich bin von dem innovativen Konzept total überzeugt. Ich bin sicher, das wird eine super Schule.“ Dann aber sei sie auf die Leitung der neuen Gesamtschule angesprochen worden. „Ausschlaggebend war, dass die Schule eine Oberstufe hat. Das hat mich gereizt“, erzählt Greiwe, die ausgebildete Sek-II-Lehrerin ist.

Greiwe betont aber, sich bis zum Sommer voll für die Realschule einsetzen zu wollen, auch wenn sie sich schon um die Vorbereitung ihrer neuen Aufgabe kümmern wird.

Für Martina Hosbach ist klar, dass sie die Christ-König-Schule verlassen wird. Nur der Zeitpunkt ist noch offen. „Ich habe noch keine Bewerbungen geschrieben. Aber es gibt einige Schulen, die durchaus Interesse an meiner Arbeit haben. Ich habe da auch schon was ins Auge gefasst“, berichtet sie. Möglich scheint, dass sie bereits nach dem laufenden Schuljahr geht. Denkbar sei aber auch ein Jahr später.

Für die Sekundarschulleitung wird sie sich nicht bewerben, weil sie es für ganz wichtig hält, „dass neue Schulen gerade in entscheidenden Positionen neu besetzt werden.“


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