So., 24.03.2013

Rennverein Beten für besseres Wetter

Der Vorstand des Rennvereins will alles daran setzen, das Renntag-Event in der Stadt Drensteinfurt zu erhalten.

Der Vorstand des Rennvereins will alles daran setzen, das Renntag-Event in der Stadt Drensteinfurt zu erhalten. Foto: -phi-

Drensteinfurt - 

Wenig Glück hatte der Drensteinfurter Rennverein in den vergangenen drei Jahren mit dem Wetter. Das hat zu einem Minus in der Kasse geführt, was aber durch Rücklagenentnahme ausgeglichen werden konnte.

Von Philipp Heimann

„Wir wollen hoffen, dass Petrus uns in diesem Jahr wohlgesonnen ist“, bat der erste Vorsitzende des Drensteinfurter Rennvereins, Klaus Storck , am Sonntagvormittag bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte „La Piccola“. Denn drei Jahre in Folge hatte es am Renntag geregnet, was sich natürlich sowohl in den Besucherzahlen als auch im Umsatz bemerkbar gemacht habe. Dieser betrug 2012 an den Wettkassen gut 71 000 Euro. Im Kassenbericht standen somit Erträgen von etwa 72 000 Euro Aufwendungen in Höhe von 86 000 Euro gegenüber. Dieser Verlust konnte aber durch die immer noch guten Rücklagen des Vereins ausgeglichen werden.

Geschäftsführer Detlef Orth ließ in seinem Bericht das letztjährige Rennwochenende noch einmal Revue passieren. 111 Starter waren in zwölf Rennen am Start. „Für dieses Jahr muss es wieder unser Ziel sein, diese Rennen voll zubekommen“, erklärte Orth. Im Programm findet sich auch in diesem Jahr das 2012 eingeführte Gästefahren, das sich einer sehr guten Resonanz erfreue. Die letztjährigen Bahnverhältnisse seien von den Aktiven trotz des schlechten Wetters durchweg gelobt worden, und auch die Absteckung sei wieder tadellos gelaufen, so Orth.

Das Programm für den diesjährigen Renntag am 25. August umfasst unter anderem zwei Rennen mit Punktewertung sowie ein Rennen nur für „Inländer“. Alle Rennen werden mit dem Auto gestartet und führen über die Mittelstrecke von 2100 Metern. Erstmals im Programm sind Mini-Traber-Rennen für Kinder sowie für Besucher die Möglichkeit, in einem Sulky mitzufahren. Für neue Besucher auf der Grasbahn im Erlfeld wird es einen Info-Stand geben, an dem die Wettformen erklärt werden.

Der Gewinn des Kuchenstandes geht wie im vergangenen Jahr an den Verein für Demenzkranke und deren Familien.

Zum Schluss betonte Klaus Storck, dass der Verein für die Zukunft stark aufgestellt sein müsse, um Interessenten zu locken und das Pferderennen weiter verwirklichen zu können. „Ich finde, wir sind in der Verpflichtung, dieses tolle Event für Drensteinfurt auch zukünftig zu erhalten“, so Storck.

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