Fr., 22.11.2013

Kolping-Blasorchester Willi Köhler gibt den Takt an

Willi Köhler schwingt seit 20 Jahren den Taktstock beim Kolping-Blasorchester. Ab 2014 übernimmt Nachfolger Thomas Sprengel seinen Posten.

Willi Köhler schwingt seit 20 Jahren den Taktstock beim Kolping-Blasorchester. Ab 2014 übernimmt Nachfolger Thomas Sprengel seinen Posten. Foto: -rb-

Rinkerode - 

Nach 20 Jahren übergibt Willi Köhler die Leitung des Rinkeroder Kolping-Blasorchesters an Thomas Sprengel. Doch zuvor gibt es noch einiges zu tun.

Von Reinhard Baldauf

Nach 20 Jahren übergibt der Dirigent des Kolping-Blasorchesters Rinkerode , Willi Köhler , zum Ende des Jahres den Taktstock an seinen Nachfolger Thomas Sprengel aus Alverskirchen. Doch zurzeit steckt Köhler noch mitten in den Vorbereitungen für das gemeinsame Konzert mit Frauenchor, Männergesangsverein, Projektchor Rinkerode und Grundschulkinderchor sowie Miriam Kaduk an der Orgel. Der musikalische Nachmittag am 1. Dezember in der St.-Pankratius-Pfarrkirche steht unter dem Motto „Musik bringt Farbe ins Leben“.

Erste Überlegungen für die Gründung des Blasorchesters der Kolpingsfamilie Rinkerode gab es im Jahr 1977. Und schon im Jahr darauf wurde diese Idee in die Tat umsetzt. Mit 28 Mitgliedern wurde der Unterricht aufgenommen. Diesen erteilten Musiker des Heeresmusikkorps 13 Münster . Ein Jahr nach der Gründung fiel dann die Entscheidung, das Blasorchester als eigenständige Gruppe der Kolpingsfamilie mit einem Obmann an der Spitze einzurichten. Zum ersten Mal traten die Musiker dann 1980 bei der Einweihung des Rinkeroder Pfarrzentrums auf.

Von da an folgten ständig Auftritte zu verschiedenen Anlässen – und das nicht nur in Rinkerode. So fand 1985 ein Kurkonzert in Bad Waldliesborn statt. Im selben Jahr fuhr das gesamte Orchester nach Berlin. Weitere Konzerte wurden in Luzern und Neumünster organisiert. Die Kolpingmusiker gestalteten damals auch den Gottesdienst zur Diakonweihe im Dom zu Münster.

Sein zehnjähriges Bestehen feierte das Kolping-Orchester 1988 auf der Wasserburg „Haus Borg“ mit einem Festumzug mit 16 Musikervereinen und rund 500 Musikern. Und 1989 gründete sich sogar ein Fanclub für die Musikgruppe. Ein Jahr später nahm das Orchester erfolgreich am Fest der Volksmusik in Münster teil. Unter den 17 Teilnehmern langte es zu Rang zwei.

Die Stabführung von Dirigent Adolf Wilham übernahm Willi Köhler im Jahr 1993. Während er als Dirigent fungierte, fand ein viertägiger Ausflug nach Paris statt. Gemeinsam mit dem Spielmannszug, der 50 Jahre alt wurde, feierte das Orchester 1998 sein 20-jähriges Bestehen.

Fünf Jahre später gab es zum 25-Jährigen ein Wochenende der Superlative mit großem Zapfenstreich und Sternmarsch der 30 teilnehmenden Gastvereine durch Rinkerode. In jenem Jahr ging es auch noch nach Prag. Der nächste Ausflug führte 2005 nach Berlin.

Eine große „Geburtstags“-Veranstaltung stand 2008 auf dem Programm. Das Orchester wurde nicht nur 30 Jahre alt, sondern auch 50 Jahre KFD und 60 Jahre Spielmannszug wurden im Festzelt am Pfarrzentrum gefeiert. Im Jahr 2013 machten Spielmannszug (65 Jahre) und Blasorchester (35 Jahre) die „100“ dann perfekt.

Das Kolping-Blasorchester probt montags von 19 bis 21 Uhr im Pfarrzentrum. „Derzeit sind 35 Mitglieder im Alter von 15 bis 72 Jahren aktiv“, so Obmann Rolf Himmelmann. „Gespielt wird nicht nur klassische Blasmusik, sondern zum Beispiel auch Stücke von Adele oder Elton John“, erklärt er.

Mitmachen kann eigentlich jeder. Wer kein Instrument spielt, aber talentiert ist, wird ausgebildet. Gerade werden Schlagzeuger und Percussionisten gesucht. Das Geschlecht spielt keine Rolle, aber die Bewerber sollten etwa 20 Jahre alt sein und bereits entsprechende Erfahrung haben. Interessenten können sich per Mail an r.himmelmann@t-online.de oder unter ✆ 0 25 38/ 91 47 53 melden.

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