Fr., 11.04.2014

Diskussion zur Situation im Schulzentrum Mensa für alle

Drensteinfurt - 

In der Diskussion um die Situation im Drensteinfurter Schulzentrum meldet sich Carsten Grawunder als Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen zu Wort. Er fordert unter anderem eine Regelung, die es allen Schülern ermöglicht in der Schulmensa zu speisen.

In der vergangenen Woche hatten SPD und Grüne zu einem Diskussionsabend zur Schulsituation mit den beiden Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass und Ali Bas sowie dem stellvertretenden Landesvorsitzenden des Verbandes Bildung und Erziehung, Stefan Behlau, eingeladen (WN berichteten). „Es fand ein erkenntnisreicher Gedankenaustausch statt, bei dem auch deutlich Kritik an dem derzeitigen Klima an dem Schulstandort geäußert wurde. Dieses nehme ich sehr ernst“, teilt Carsten Grawunder , gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von SPD und Grünen, mit. „Hier gilt es nun zu schauen, was seitens der Stadt, aber auch seitens der Landesregierung unternommen werden kann, um das Vertrauen in die abgegebenen Versprechen wieder herzustellen.“

Oberstes Gebot müsse dabei sein, allen Schülern die bestmögliche Förderung zuteil werden zu lassen, die sie benötigen. „Dazu müssen wir heute schon überlegen, was wir morgen dafür tun müssen. Zu unseren vornehmsten Aufgaben zählt es, unsere Kinder erfolgreich zu machen. Wichtig ist dabei, von Beginn an mit allen Beteiligten zu reden“, so Grawunder, der sich zudem über die Situation in der Schulmensa wundert. „Hier hätten frühzeitige Gespräche mit allen Beteiligten und die Erarbeitung eines schlüssigen Gesamtkonzeptes sicherlich viel Unmut vermeiden können. Selbst in großen Behörden- und Betriebsrestaurants und Kantinen ist es durchaus üblich, dass auch Mitarbeiter, die ihr Essen selbst mitbringen, dies in der ansprechenden Umgebung des Restaurantbereiches verzehren dürfen.“ Mit wenig Aufwand, so der Kandidat weiter, ließen sich Räume in frei zugängliche und in beschränkte Bereiche unterteilen. So könne etwa allen der Zugang zur Mensa und mithin zum Getränkeautomaten ermöglicht und gleichzeitig gewährleistet werden, dass das Mensaessen nur an die ausgegeben werde, die dafür bezahlen. „Ein gemeinsames Mittagessen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme. Und gerade in unserer schnelllebigen Welt ist es insbesondere für junge Menschen ein wichtiges soziales und verbindendes Element“, erklärt Grawunder. „Und ganz nebenbei würde sich wahrscheinlich die Abnahme der Mahlzeiten erhöhen, wenn nämlich diejenigen, die ihr Essen mitbringen, hautnah erlebten, was es Leckeres in der Mensa gibt.

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