Fr., 09.05.2014

Feuerwehrgerätehaus Startschuss für 2,5-Millionen-Euro-Projekt

Wehrleute, Politiker, Planer und Bauunternehmer gaben mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für das neue Feuerwehrgerätehaus.

Wehrleute, Politiker, Planer und Bauunternehmer gaben mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für das neue Feuerwehrgerätehaus. Foto: -stk-

Drensteinfurt - 

2,5 Millionen Euro kostet das neue Drensteinfurter Feuerwehrgerätehaus. Am Freitagmorgen fiel der Startschuss.

Von Stefan Flockert

Wehrführer Mike Engels war – wie seine Kameraden auch – sichtlich erfreut, als am Freitagmorgen mit dem ersten Spatenstich der symbolische Startschuss für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses an der Konrad-Adenauer-Straße gegeben wurde. „Das ist gut für die Bürger der Stadt Drensteinfurt . Wenn wir gutes Werkzeug haben, können wir auch gut arbeiten“, stellte Engels fest.

Im Oktober 2015 soll das hochmoderne Gebäude fertig sein. Bis Ende 2015 soll die Drensteinfurter Wehr ihr neues Domizil bezogen haben. Die Kosten betragen rund 2,5 Millionen Euro. Acht Fahrzeuge können dann untergestellt werden. Eine Option besteht für ein neuntes.

Auch Bürgermeister Paul Berlage freute sich, dass „eines der wichtigsten und größten Projekte in Drensteinfurt“ auf den Weg gebracht werden konnte. Nach der Erneuerung der Gerätehäuser in Rinkerode und Walstedde habe sich die Stadt „den größten Brocken“ für den Schluss aufgehoben. „Viele sagen: Ihr baut für die Feuerwehr . Das ist falsch. Wir bauen für die Menschen der Stadt“, betonte Berlage, der feststellte, wie wichtig es im Notfall sei, dass der Rettungs- und Einsatzdienst über gute Rahmenbedingungen verfüge.

An Landrat Dr. Olaf Gericke gewandt merkte der Bürgermeister an, dass die Stadt an der Adenauer-Straße auf dem 10 000 Quadratmeter großen Grundstück noch Platz für die Rettungswache des Kreises habe, die doch auch dorthin umziehen können. Städtebaulich kann sich Berlage für das attraktive Werse-Grundstück an der Sendenhorster Straße – wie berichtet – in naher Zukunft eine andere Nutzung vorstellen.

Doch der Landrat mochte keine Zusagen machen. Perspektivisch sei ein Umzug möglich. „Aber derzeit ist das noch Zukunftsmusik“, so Gericke, der sich zufrieden zeigte, dass die Drensteinfurter Wehr nach ihrem Umzug über noch bessere Arbeitsbedingungen verfügen wird: „Brandschutz wird im Kreis groß geschrieben. Das ist ein guter Tag für die Feuerwehr, für den Brandschutz und damit für die Sicherheit unserer Bürger.“

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