Mi., 16.07.2014

Bürgermeister zieht erste Fazit Ein Monat Carsten Grawunder

Knapp einen Monat ist Bürgermeister Carsten Grawunder nun im Amt. Einiges wurde seitdem weiter auf den Weg gebracht. Andere Dinge will das neue Stadtoberhaupt in den kommenden Monaten gezielt angehen.

Knapp einen Monat ist Bürgermeister Carsten Grawunder nun im Amt. Einiges wurde seitdem weiter auf den Weg gebracht. Andere Dinge will das neue Stadtoberhaupt in den kommenden Monaten gezielt angehen. Foto: -mik-

Drensteinfurt - 

Am kommenden Montag beginnt seine fünfte Amtswoche. Im Gespräch mit den WN zog der neue Bürgermeister Carsten Grawunder ein erstes Fazit. Zwar sei er noch längst nicht „komplett eingearbeitet“, aber mit der tollen Unterstützung seiner Mitarbeiter laufe bislang alles wie geplant.

Von Mike Mathis

Wenn Bürgermeister Carsten Grawunder am Montag sein Büro aufschließt, beginnt die fünfte Woche seiner Amtszeit. Am kommenden Mittwoch ist sein Amtsantritt dann auf den Tag genau einen Monat her. Im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten zog der 47-Jährige jetzt ein erstes Fazit.

Zwar sei er weit davon entfernt, sich jetzt schon als „komplett eingearbeitet“ zu bezeichnen. Aber mit der tollen Unterstützung seiner Mitarbeiter liefen auch die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden müssten, so Grawunder. Damit meint er unter anderem auch die Konzessionsvergabe der Energienetze, die auf den Weg gebracht worden ist, sowie die Kooperation mit den Stadtwerken „ETO“, bei der es nach Grawunders Aussagen „sehr gut“ aussehe.

Gegenwind gibt es für den Bürgermeister hingegen in der hochgekochten „Lärmdiskussion“ um das Ferienprogramm an der Grundschule. In diesem Zusammenhang stellt Grawunder klar, dass er im Wahlkampf versprochen habe, für alle Bürger da zu sein. Daher sei es nur logisch. sich jetzt auch den Standpunkt der Anwohner anzuhören, betont er. Einen Vorwurf will er sich daraus nicht machen lassen. „Ich habe selbst vier Kinder. Da wird mir niemand unterstellen können, dass ich nicht kinderfreundlich bin.“ Seiner Meinung nach gehe es ohnehin nicht darum, diese Diskussion auf dem Rücken des Nachwuchses auszutragen, sondern eine Lösung zu finden, mit der alle leben können.

„Ich würde mich freuen, wenn es gelingt, die verhärteten Fronten wieder aufzubrechen, noch mal an einen Tisch zu kommen und gemeinsam zu überlegen, wo ein Kompromiss liegen kann. Es geht nicht nur um ,Minilon‘ und ,Halli-Galli‘. Da geht es um viel mehr.“

Konkret wird Grawunder in diesem Punkt nicht, bestätigt aber, dass es in dieser Sache bereits eine Klage vor dem Münsteraner Verwaltungsgericht gibt. Auch aus diesem Grund betont der 47-Jährige: „Wir müssen zunächst abwarten, was das Verwaltungsgericht entscheidet. Vorher kann die Stadt Drensteinfurt da nichts unternehmen und sollte das auch nicht tun.“

Weitere Punkte auf der Agenda des Bürgermeisters sind natürlich auch die aktuellen Bauvorhaben und das Thema „Einzelhandel“ in der Stadt. Hier wünscht sich Grawunder, eine Bürgerbefragung in Kooperation mit einer Universität oder Fachhochschule durchzuführen. „Die brauchen wir, denn nur, wenn wir wissen, wo der Bedarf in Drensteinfurt liegt und wo er momentan gedeckt wird, können wir versuchen, das Angebot passend zuzuschneiden.“

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