So., 17.08.2014

Renntag im Erlfeld Packender Pferdesport

Ein Hauch von Ascot: Zahlreiche Damen bewiesen wieder „Mut zum Hut“. Die ausgefallensten Kreationen wurden auch dieses Mal prämiert.

Ein Hauch von Ascot: Zahlreiche Damen bewiesen wieder „Mut zum Hut“. Die ausgefallensten Kreationen wurden auch dieses Mal prämiert. Foto: -mik-

Drensteinfurt - 

Spannende Rennen und ein buntes Rahmenprogramm erlebten am Sonntag mehrere Tausend Besucher bei der 103. Auflage des Renntags im Erlfeld.

Von Mike Mathis

Volle Ränge, gute Stimmung und Trabrennsport der Extraklasse waren geboten, als gestern im Erlfeld die 103. Auflage des Drensteinfurter Renntages über die Bühne ging. Neben einem hochklassigen Fahrerfeld hatten die Veranstalter um Klaus Storck , Vorsitzender des Rennvereins, auch wieder ein tolles Rahmenprogramm im Angebot. Während die Kinder professionell betreut wurden, hatten die Eltern einen ganzen Nachmittag Zeit, auf die Siegerpferde zu wetten, über den Turnierplatz zu bummeln oder sich an den vielen Imbissbuden zu stärken. „Ein Tag für die ganze Familie“, hatte Storck im Vorfeld versprochen, und dementsprechend viele Familien waren auch zur Rennbahn gekommen.

Dort starteten in diesem Jahr 115 Gespanne in zwölf Läufen. „Mehr Trabrennsport geht nicht“, freute sich der langjährige Rennleiter Norbert Blum , der das Geschehen am Kommentatorenstand fachkundig begleitete. Seiner Meinung nach habe sich der Stellenwert des Drensteinfurter Renntags weiter verbessert, denn während auf anderen Bahnen die Starterzahl zurückgehe, sei das in Stewwert nach wie vor nicht der Fall. Was sich auch darin widerspiegelte, dass alle zwölf Rennen nicht nur vor Ort bewettet werden konnten. Als bedeutendste Neuerung waren in diesem Jahr nämlich erstmalig auch Außenwetten möglich, sodass Pferdesportliebhaber in ganz Deutschland das Geschehen auf der Drensteinfurter Rennbahn live am Bildschirm mitverfolgen und zeitgleich auch ihre Wetten platzieren konnten.

Beispielsweise auch für den Preis der Westfälischen Nachrichten, der als viertes Rennen des Tages gestartet wurde. John Westenbrink kam dabei am besten aus dem Sulky und sicherte sich auf „Donovan Norg“ und einer Wagenlänge Vorsprung den Sieg, nachdem mehrere Gespanne zuvor wegen Schrittfehlern disqualifiziert worden waren.

Altbewehrt ist der Hutwettbewerb, der in den Kategorien „kreativ“ und „elegant“ verliehen wurde. „Mut zum Hut – Ein Hauch von Ascot“ lautete das Motto, dem viele Wettbewerbsteilnehmerinnen auch gerecht wurden. Neben traditionellen Kopfbedeckungen bekam die Jury um Irmgard Dohm und Edeltraud Schulze Forsthövel diverse ausgefallene Kreationen zu sehen.

Als das „ganz besondere Flair“ beschrieb Klaus Storck darüber hinaus die Gegebenheiten der Rennbahn in Drensteinfurt . Bedingt durch die außergewöhnliche Nähe zum Rundkurs könne der Besucher „die Pferde quasi schon riechen“. Am Ende lag der Gesamt-Wettumsatz bei 107 950 Euro – womit Klaus Storck „sehr zufrieden“ war.

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