Di., 26.05.2015

Richtfest an der Feuerwache Voll im Zeitplan

Mit ein wenig „Zielwasser“, serviert von Zimmermeister Heinrich Rieping, versenkte Bürgermeister Carsten Grawunder schließlich den symbolischen letzten Nagel im Gebälk. Neben den Wehrleuten waren zahlreiche Gäste der Einladung zum Richtfest gefolgt.

Mit ein wenig „Zielwasser“, serviert von Zimmermeister Heinrich Rieping, versenkte Bürgermeister Carsten Grawunder schließlich den symbolischen letzten Nagel im Gebälk. Neben den Wehrleuten waren zahlreiche Gäste der Einladung zum Richtfest gefolgt. Foto: Dietmar Jeschke

Drensteinfurt - 

Mit dem traditionellen Richtfest wurde am Montagabend die Fertigstellung des Rohbaus der neuen Feuerwache gefeiert. Läuft alles weiter nach Plan, dann rechnet die Verwaltung damit, dass das Gebäude Mitte November bezugsfertig sein wird.

Von Dietmar Jeschke

Auch wenn es für manchen Beobachter zwischenzeitlich durchaus anders aussah: Die Arbeiten an der neuen Feuerwache befinden sich voll im Zeitplan. Gestern Abend feierten Handwerker, Wehrleute, Politik und Stadtverwaltung Richtfest im Rohbau an der Konrad-Adenauer-Straße. Der besondere Dank des „Bauherrn“ galt dabei neben den beteiligten Handwerkern vor allem dem neunköpfigen Arbeitskreis der Freiwilligen Feuerwehr , dessen Mitglieder – so Bürgermeister Carsten Grawunder und Wehrführer Mike Engels – bereits unzählige Stunden mit der Planung und der Begleitung des Großprojekts verbracht haben.

Ein Blick zurück: Im Oktober 2013 hatten Rat und Fauchausschuss „grünes Licht“ für den Entwurf des Architekten Wolfgang Döring gegeben. 2,55 Millionen Euro – exklusive Inneneinrichtung – waren seinerzeit für den Bau kalkuliert. Vor ziemlich genau einem Jahr – am 9. Mai 2014 – erfolgte der erste Spatenstich für – so der damalige Bürgermeister Paul Berlage – „eines der wichtigsten und größten Projekte in Drensteinfurt“. Zwölf Monate später war es nun die Aufgabe von Bürgermeister Carsten Grawunder sowie der städtischen Fachbereichsleiter Martin Brinkötter und Werner Rohde, die symbolischen letzten Nägel einzuschlagen – was mit ein wenig hochprozentiger Unterstützung letztendlich auch gelang.

Was die weiteren Arbeiten anbelangt, so rechnet die Stadtverwaltung damit, dass das neue Gebäude spätestens Mitte November bezugsfertig sein wird. Kosten wird es am Ende jedoch einiges mehr als ursprünglich geplant. Konkret geht die Verwaltung derzeit davon aus, dass der Bau mit rund 2,93 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Hinzu kommen weitere 248 000 Euro für die Inneneinrichtung. Verantwortlich für die – so Bürgermeister Carsten Grawunder – bei derartigen Bauprojekten nicht unübliche Kostensteigerung waren vor allem einige Änderungen der ursprünglichen Planungen. So etwa im Umkleidebereich, dessen Aufteilungen so geändert wurde, dass er künftig bis zu 123 Wehrleuten ausreichend Platz bietet. Derzeit zählt die Wehr 75 Aktive und 25 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

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