Do., 11.08.2016

Renntag am 21. August 900 000 Euro an Prämien

Ein Traberfreunden bekanntes Bild: Jochen Holzschuh wird von Detlef Orth, dem sportlichen Leiter des Rennvereins, interviewt.

Ein Traberfreunden bekanntes Bild: Jochen Holzschuh wird von Detlef Orth, dem sportlichen Leiter des Rennvereins, interviewt.

Drensteinfurt - 

Trabertrainer- und Fahrer Jochen Holzschuh ist Stammgast beim Drensteinfurter Renntag. Am 21. August hat er wider ein großes Ziel.

Zum lebenden Inventar im Erlfeld zählt seit mehreren Jahren der bekannte Trabertrainer und Fahrer Jochen Holzschuh . Wenn Drensteinfurt zum alljährlichen Meeting ruft, Holzschuh ist immer einer der ersten, der sich in die Stewwerter Starterlisten einschreibt. Mit voll beladenem Transporter macht sich Holzschuh am 21. August auch in diesem Jahr wieder auf den Weg von der Columbus-Farm in Dülmen nach Drensteinfurt.

Der gebürtige Schwabe reist in diesem Jahr nicht nur an, um einmal mehr zum „Mann des Tages“ zu avancieren oder die lukrativen Ehrenpreise „abzusahnen“. Nein, er spekuliert erneut auf den Gewinn des zum zweiten Mal ausgetragenen „Drensteinfurter Fahrercups“. Den hatte sich der 41-Jährige nämlich im vergangenen Jahr erstmals mit Vorsprung an die Fahnen geheftet und durfte hinterher mit der 500-Euro-Siegprämie nach Hause reisen.

Überhaupt liebt es Holzschuh auf den ländlichen Bahnen an den Start zu gehen. So war er in diesem Jahr bereits in Karlsruhe, Sonsbeck, Stove, Hamburg-Horn oder beispielsweise Hooksiel angetreten, durchweg mit großem Erfolg. Mit fünf Siegen dominierte der im Erstberuf gelernte Schreiner die Hooksieler Rennserie, weiß immer wieder seine Pferde für die Grasbahnen bestens zu präparieren. Und wenn mal Not am Mann ist, dann steigt der geschätzte 60-Kilo-Profi gelegentlich auch noch in den Sattel, um an Trabreiten teilzunehmen.

Seit Holzschuh mit seinen Pferden auf der Columbus-Farm stationiert sei, laufe es in seinem Team wie geschmiert, heißt es im Bericht des Rennvereins. So zeichnet er mittlerweile für fast 40 Pferde verantwortlich, komme insbesondere mit schwierigen und Rennbahn müden Kandidaten gut zurecht und gelte insbesondere im westdeutschen Raum derzeit als Shootingstar, der 2015 bereits auf Platz acht der Top-Ten bei den Berufsfahrern landete und keinen geringeren als den einstigen Dauerchampion Heinz Wewering mit seinen 40 Siegen hinter sich ließ.

In diesem Jahr könnte vielleicht sogar noch ein besseres Resultat ins Haus stehen, denn mit Stand vom 9. August hat der Ex-Schwabe 20 Siege auf seinem Konto und rangiert damit auf Platz sechs der aktuellen Berufsfahrerstatistik. So könnte in absehbarer Zeit ein rundes Jubiläum ins Haus stehen, denn bei 4238 Starts überfuhr er nicht weniger als 457 Mal als Sieger die Ziellinie. Des Weiteren landete Holzschuh 1814 Mal auf einem dotierten Rang, was unter dem Strich bedeutet, dass die von ihm gefahrenen Pferde mittlerweile mehr als 900 000 Euro an Gewinnprämien in den Stall zurückbrachten.

Einen Renntag hat Holzschuh, der überhaupt aus einer traberfreundlichen Familie stammt, ganz besonders in Erinnerung. Mit „Commander Columbus“, „Amiral de Retz“ und „Firefox“ ging er am 21. Januar vergangenen Jahres in Gelsenkirchen gleich drei Mal in den „Winner-Circle“, was auch nicht alle Tage passiert.

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