Mo., 01.02.2016

Kunstrasenplätze an der Grundschule Jahrelanger Streit beigelegt

Sobald der Zaun zum Nachbarn erhöht ist, kann auf den Kunstrasenplätzen wieder dem runden Leder nachgejagt werden.

Sobald der Zaun zum Nachbarn erhöht ist, kann auf den Kunstrasenplätzen wieder dem runden Leder nachgejagt werden. Foto: Dietmar Jeschke

Drensteinfurt - 

Lange dauert es nicht mehr, bis die Kunstrasenplätze an der Kardinal-von-Galen-Grundschule wieder bespielt werden dürfen. Stadt und Nachbarn haben ihren Streit beigelegt und eine vertragliche Vereinbarung getroffen. Diese sieht unter anderem vor, dass der vorhandene Zaun auf zwei Meter erhöht wird.

Von Stefan Flockert

Jahrelang schwelte der Streit. Die Wogen kochten hoch. Jetzt ist eine Lösung für die kleinen Kunstrasenplätze an der Kardinal-von-Galen-Grundschule gefunden. Schon bald können die Schüler auf den Fußballplätzen wieder nach Herzenslust kicken und sich austoben. Lange war ihnen das wegen des Rechtsstreit zwischen Stadt und einer Nachbarsfamilie verwehrt.

Die Stadt hat eine vertragliche Vereinbarung mit den Nachbarn getroffen. Die darin festgeschriebenen Details sind nun umzusetzen. Dazu bedurfte es auch einer Baugenehmigung durch den Kreis Warendorf. Und diese ist am Freitag in der Stadtverwaltung eingegangen.

Sobald es das Wetter zulässt, werde die Stadt den vorhandenen Stabgitterzaun von derzeit rund einem Meter Höhe auf zwei Meter erhöhen, berichtete der persönliche Referent des Bürgermeisters, Dirk Niggemann, auf WN-Anfrage. Der Zaun steht auch weiterhin direkt hinter dem vorhandenen Wall und damit nicht auf der Grundstücksgrenze. Die Büsche zwischen Grenze und Zaun bleiben erhalten. „Durch den höheren Zaun wird verhindert, dass Bälle und Steine in den Nachbargarten fliegen“, erläuterte Niggemann. Außerdem könnten die Kinder nicht mehr hinüberklettern.

Teil der Vereinbarung ist auch, dass genau festgeschrieben wird, zu welchen Zeiten die Kunstrasenplätze bespielt werden dürfen. Das Feld, dass näher zum Windmühlenweg liegt, darf von 7.30 bis 15 Uhr genutzt werden. Auf Feld zwei kann von 7.30 bis zum Schulschluss gekickt werden – das heißt bis zum Unterrichtsende in der OGS.

Die Tore werden in dem Moment wieder aufgestellt, wenn der Zaum erhöht und damit die vertragliche Vereinbarung erfüllt ist. „Dann wollen wir mal hoffen, dass jetzt Ruhe einkehrt“, erklärte Dirk Niggemann abschließend.

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