Mi., 02.03.2016

Bauhof: Neubau ist beschlossen Aus drei mach eins

Die drei bisherigen Bauhof-Standorte an der Kleiststraße (kl. Bild. li.), an der Kläranlage und im Gewerbegebiet sind bis 2017 Geschichte. Als Anbau an die im Jahr 2009 eingeweihte Fahrzeughalle (gr. Bild) im Viehfeld wird ein neues Gebäude errichtet, das Werkstatt, Büro- und Sozialräume beherbergen wird.

Die drei bisherigen Bauhof-Standorte an der Kleiststraße (kl. Bild. li.), an der Kläranlage und im Gewerbegebiet sind bis 2017 Geschichte. Als Anbau an die im Jahr 2009 eingeweihte Fahrzeughalle (gr. Bild) im Viehfeld wird ein neues Gebäude errichtet, das Werkstatt, Büro- und Sozialräume beherbergen wird. Foto: -stk/dje-

Drensteinfurt - 

Der Neubau des Bauhofes ist beschlossene Sache. Am Montagabend segnete der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt die von der Verwaltung vorgelegten Pläne ab. In den Haushaltsjahren 2016 und 2017 sind für das Projekt, das als Anbau an die Fahrzeughalle im Viehfeld entstehen wird, jeweils 600 000 eingestellt.

Von Dietmar Jeschke

Die Zeit der überflüssigen – und teuren – „Gurkerei“ hat auf absehbare Zeit ein Ende. Am Montagabend segnete der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt die endgültigen Pläne zu Umzug und Neubau des Bauhofes ab. Veranschlagt ist die Maßnahme mit Kosten von rund 1,2 Millionen Euro.

Geld, das sich aber zügig wieder „einspielen“ wird, sind die Verantwortlichen der Stadt überzeugt. Denn durch die bisherige Verteilung auf drei Standorte – Kleiststraße, Kläranlage und Gewerbegebiet – verbringen die Bauhofmitarbeiter täglich viel Zeit damit, um von einem Ort zum anderen zu „kutschieren“.

„Nach 60 Jahren Behelf sind wir guter Dinge, dass wir nun eine zeitgemäße Lösung gefunden haben“, erklärte Bauamtsleiter Werner Rohde mit Blick auf die Neubaupläne. Die Situation im alten Hauptgebäude an der Kleiststraße sei – so Rohde – schon seit langem problematisch. Denn da etwa bislang nur zwei Büroarbeitsplätze zur Verfügung stehen, seien die Mitarbeiter gezwungen, den „Papierkram“ im Aufenthaltsraum – oder aber in der Fahrzeughalle – zu erledigen. Der Neubau soll über einen gut 70 Quadratmeter großen Bürotrakt mit sechs Arbeitsplätzen verfügen.

Entstehen soll das neue Gebäude, das neben dem Büro auch die Werkstatt und die Sozialräume beherbergen wird, als Anbau an die bereits im Jahr 2009 für 260 000 Euro im Gewerbegebiet Viehfeld neu errichtete und 42,5 Meter lange Fahrzeughalle.

„Wir sind glücklich, dass die Situation verbessert wird und dadurch auch noch Kosten eingespart werden“, erklärte CDU-Mitglied Georg Feldmann. Und auch vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Ingo Stude gab es Lob. „Wir sind dankbar, dass es jetzt angegangen wird“, so Stude. Kritik gab es lediglich von den Grünen, die zwar nichts gegen den Entwurf hatten, sich aber an der Kostenkalkulation störten. Um nämlich unliebsame Kostensteigerungen – wie zuletzt bei der Feuerwache – zu vermeiden, beantragten die Grünen, die bislang mit 1,15 Millionen veranschlagten und in den Haushaltsjahren 2016 und 2017 mit jeweils 600 000 Euro in den Haushaltsplänen eingestellten Baukosten von vornherein auf eine Millionen Euro zu begrenzen. Eine Forderung, die in den übrigen Fraktionen jedoch auf wenig Verständnis stieß. Man könne schlecht – so Georg Feldmann – vom Architekten verlangen, dass er vom geplanten Gebäude „ein Stückchen abschneidet“, damit die Kalkulation passt. Und auch die SPD sah keinen Anlass, vom vorliegenden Kostenrahmen abzuweichen. „Wir haben großes Vertrauen in die Kostenschätzung“, erklärte Ingo Stude.

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